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RIED. Das Rote Kreuz und die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Ried sind bei jedem Heimspiel der SV Ried mit Einsatzkräften im Stadion.

Im Umgang mit Pyrotechnik ist die Rieder Feuerwehr geübt. (Foto: FF Ried)
  1 / 4   Im Umgang mit Pyrotechnik ist die Rieder Feuerwehr geübt. (Foto: FF Ried)

Das Rote Kreuz sorgt an jedem Spieltag mit zwei Sanitätseinsatzwagen und insgesamt acht Sanitäterinnen und Sanitätern für die medizinische Versorgung im Stadion. Bei Risikospielen wird die Anzahl der Sanitätseinsatzwagen auf drei erhöht, um den erhöhten Anforderungen gerecht zu werden.

Gemeinsam mit dem Teamarzt ist das RK für die medizinische Betreuung der Spieler verantwortlich. Dazu gehört die Erstversorgung bei Verletzungen direkt am Spielfeld sowie der sichere Transport verletzter Spieler vom Spielfeld an die Seitenlinie, wo die weitere medizinische Versorgung erfolgen kann.

Bezirksrettungskommandant Andreas Hattinger: „Darüber hinaus stehen wir selbstverständlich auch den Zuschauern zur Verfügung. Benötigt ein Fan sanitätsdienstliche Hilfe, übernehmen unsere Einsatzkräfte die Erstversorgung und leiten – wenn erforderlich – weitere medizinische Maßnahmen ein, wie zum Beispiel den Transport ins Krankenhaus.“

In der Praxis betreffen die meisten Einsätze jedoch die Spieler. Das Spektrum reicht von Kreislaufproblemen und Muskelverletzungen über Platzwunden bis hin zu Knochenbrüchen. Gelegentlich kommt es auch zu medizinischen Notfällen oder Verletzungen im Zuschauerbereich, bei denen die Rotkreuz-Teams rasch und professionell Hilfe leisten.

Feuerwehr

Die Freiwillige Feuerwehr Ried ist im Normalfall mit sieben Leuten im Stadion vertreten. Zum einen für den allgemeinen Brandschutz, vor allem aber auch wegen eventueller Pyro-Aktionen auf der Westtribüne oder im Gästesektor.

Mit den Rieder Fans, auch der aktiven Szene, habe man ein gutes Einvernehmen, sagt Kommandant Florian Schmidbauer: „Man kennt sich seit langem. Die meisten werfen die Bengalos nach dem Abbrennen selbst in unsere Eimer.“


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