Klarer Sieg für die SV Oberbank Ried, Niederlagen für Gurten und die Jungen Wikinger
RIED. Die SV Oberbank Ried geht mit einem klaren 4:1 (3:0)-Sieg gegen den WAC in die dreiwöchige Länderspielpause. Für die beiden Regionalliga-Mannschaften aus dem Bezirk gab es Niederlagen.

Gegen den WAC kam die SV Ried sehr schnell auf die Siegerstraße. Bereits in der dritten Minute traf Ante Bajic nach einer schönen Flanke von Jaedin Rhodes zum 1:0, nur sechs Minuten später erhöhte Evan Eghosa Aisowieren per Kopf nach Vorarbeit von Rasner und Pomer auf 2:0.
In der 13. Minute hatten Mamageishvili und Verhounig eine Doppelchance zum Anschlusstreffer, beide scheiterten am starken SV-Torwart Andreas Leitner. In der 28. Minute gab es eine Dreifach-Chance für die SVR: Erst traf Rasner den Pfosten, dann rettete der in Ried ausgebildete WAC-Tormann Lukas Gütlbauer gegen Bajic und hielt dann noch einen Kopfball von Pomer.
Zehn Minuten später spielte Andreas Leitner einen weiten Ball auf Rhodes, der alleine auf Gütlbauer zulief und von diesem im Strafraum zu Fall gebracht wurde. Den fälligen Elfmeter verwandelte Stefan Schwab sicher zum 3:0.
In der zweiten Halbzeit hatte der für Rhodes eingewechselte Joris Boguo mit einem Pfostentreffer (68.) und einer 1:1-Situation gegen Gütlbauer (76.) die besten Chancen der Rieder. Zum 4:0 traf der erst zwölf Minuten vorher eingewechselte Isaac Kiese Thelin nach einem schönen Lochpass von Ante Bajic. Das Tor der Kärntner zum 4:1 erzielte Matteo Kitz per Kopf nach einem Eckball von Avdijaj. Es war der neunte Eckball des WAC; die SV Ried hatte gar keinen.
WAC-Trainer Thomas Silberberger meinte bei der Pressekonferenz zwar „da fehlen mir die Worte“, kritisierte dann aber doch das Defensivverhalten seiner Mannschaft. Die ersten drei Tore seien durch „drei grob fahrlässige Fehler“ gefallen, „weil du einfach nicht bereit bist, zu verteidigen“. Besonders beim 2:0 sei das Abwehrverhalten „erschütternd“ gewesen.
Diese Probleme hatte SVR-Trainer Mario Despotovic nicht. „Wir haben die Räume, die uns der Gegner geboten hat, im Konterspiel gut ausgenutzt.“ Es sei nicht einfach gewesen, da der Gegner gut gepresst habe. Insgesamt werde die Kommunikation der Spieler untereinander von Woche zu Woche besser.
Länderspielpause
Das Ergebnis hatte auch praktische Folgen für die Spieler. Die Rieder haben in der ersten der drei Wochen Länderspielpause frei, danach folgen zwei Wochen Training mit einem Freundschaftsspiel. Den Wolfsbergern geht es nicht so gut. Auf die Frage, was in der Pause beim WAC geschieht, meinte Trainer Silberberger: „Acht Tage frei werden wir ihnen nicht geben.“ Ihm sei wichtig, „eine Meinung der Mannschaft zu hören, wie man sich so präsentieren kann“. Der Ton werde „sicher rauer werden“, auch wenn man als Trainer „dieses Tool, permanent cholerisch zu sein“, nicht lange bespielen könne.
Ehrung für Fiala
Nach dem Spiel wurde der ehemalige SVR-Geschäftsführer Sport Wolfgang Fiala, der im Sommer zu Rapid wechselte, im VIP-Club in der Team 7-Welt offiziell verabschiedet. Vom Verein erhielt er als Geschenk ein Gemälde.
Neuer Torwart
Hidajet Hankic, gebürtiger Österreicher (Schwarzach im Pongau) und 2023 erstmals ins bosnische Nationalteam einberufen, spielt wegen der Verletzungssituation bei den Torhütern ab sofort bei der SV Ried. Der 32-Jährige war zuletzt beim russischen Klub FK Rostow aktiv, davor in Tschechien, Österreich, Rumänien und Bulgarien.
Sein Kommentar zum Wechsel: „Ich hatte immer schon einen großen Bezug zu Ried. Meine Frau ist aus Ried, mein Trauzeuge ist von hier. Ich habe mit Blau-Weiß schon im Stadion gespielt, die Stimmung war großartig. Ried ist einfach ein geiler Verein.“
Regionalliga Nord
Die Union Gurten verlor das Spitzenspiel beim neuen Tabellenführer SV Wallern/St. Marienkirchen mit 0:2 (0:1), bleibt aber Tabellendritter. Nächster Gegner ist am Samstag, 26. September, um 17 Uhr in Gurten der Tabellensiebte TSV St. Johann.
Die Jungen Wikinger kassierten mit dem 1:3 (1:0) in St. Johann trotz 1:0-Führung (Elias Krain, 4.) und starker erster Halbzeit die fünfte Niederlage nacheinander. Innerhalb von zehn Minuten nach der Pause drehten die Salzburger das Spiel, legten noch das dritte Tor nach und hätten sogar noch höher gewinnen können.
In der nächsten Runde am Samstag, 26. September, um 15.30 Uhr empfangen die SVR-Amateure den Tabellenzwölften SV Seekirchen.








Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden