Kleines Innviertler Derby: Die Jungen Wikinger Ried empfangen am Sonntag die Union Gurten
RIED. Der 13. Spieltag der Regionalliga Nord bringt am Sonntag, 18. Oktober, um 15.30 Uhr das „kleine“ Innviertler Derby: Die Jungen Wikinger Ried treffen in der BWT X Oberösterreichische Arena auf die Union Gurten. Zur Feier des Tages wird im Stadiondorf vor dem Spiel ab 14 Uhr und auch nach dem Spiel gegrillt. Auch Kaffee und Kuchen wird angeboten. Die Südtribüne wird bei diesem Match geöffnet.

Der Zutritt zum Spiel ist für Dauerkartenbesitzer der SV Oberbank Ried kostenlos. Tageskarten sind zum Vollpreis um 10 Euro und ermäßigt um 8 Euro am Infopoint Ost erhältlich.
Das Spiel verspricht Einiges. Die Union Gurten ist – eigentlich wie immer – in der Tabelle der Regionalliga vorne dabei. Die Jungen Wikinger konnten nach einer längeren „Ergebniskrise“ zuletzt wieder punkten und haben sich wieder im Mittelfeld positioniert.
„Unser Fokus liegt immer auf dem ‚Wie‘“
SVR-Sportdirektor Lukas Brandl analysiert die bisherige Saison der Jungen Wikinger: „Wir hatten ergebnistechnisch einen guten Start, dann eine schlechte Phase und konnten zuletzt wieder anschreiben. Unser Fokus liegt aber immer auf dem ‚Wie‘. Das moderiert Trainer Denis Omic sehr gut. Er begleitet die Jungs auf ihren Schritten zum Bundesligateam akribisch. Das Derby ist immer ein besonderes Kapitel auf diesem Weg und wir wollen, wie immer, fleißig und dominant auftreten.“
„Haben gezeigt, dass wir attraktiven Fußball spielen können“
„Der langersehnte und auch verdiente Sieg am vergangenen Spieltag gegen Dietach hat der Mannschaft natürlich sehr gut getan – wir haben uns punktetechnisch ein wenig vom Tabellenende absetzen und wieder Richtung Mittelfeld aufschließen können“, sagt Denis Omic, Trainer der Jungen Wikinger Ried.
Verletzungspech
Ein Grund für den Rückfall nach dem guten Start waren Verletzungen - nicht viele, wie Omic sagt, aber sie betrafen vor allem erfahrenere Spieler. „Die Mannschaft musste sich nach einem sehr guten Start, mitten in der laufenden Saison, noch einmal neu finden. Die nächstjüngeren Spieler waren auf einmal gefragt, in einer schwierigen Situation das Heft in die Hand zu nehmen. Die ganze Mannschaft und das Betreuerteam sind aber gut umgegangen mit dieser Herausforderung, dadurch ist auch eine Entwicklung von jedem Einzelnen zu sehen. Der wellenförmige Saisonverlauf spiegelt einfach die normalste Entwicklung einer solch jungen Mannschaft.“
Das Derby ist immer ein besonders Spiel, glaubt auch Omic: „Im Innviertler Derby, bei dem zwei sehr gute Mannschaften aufeinandertreffen, hoffe ich zuerst einmal auf zahlreiche Zuschauer. Gurten spielt schon jahrelang auf einem sehr hohen Niveau, aber auch wir haben bislang in fast jedem Spiel gezeigt, dass wir attraktiven Fußball spielen können und jedem Gegner weh tun können. Wenn wir es schaffen, an unsere Leistungsgrenze zu kommen, eine disziplinierte Einheit zu sein, gepaart mit unserer Individualität jedes einzelnen Spielers, dann kann es auf alle Fälle ein tolles Fußballfest am Sonntagnachmittag werden.“








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