SV Oberbank Ried empfängt Austria Wien
RIED. In der 9. Runde der Admiral Bundesliga ist am Samstag, 17. Oktober, um 19.30 Uhr Austria Wien zu Gast bei der SV Oberbank Ried. Tickets gibt es wie üblich in der Geschäftsstelle der SVR, online unter svried.at sowie am Spieltag ab 17.30 Uhr an den Stadionkassen. Bei diesem Spiel setzt die SV Oberbank Ried im Rahmen der fairplay-Aktionswochen 2026 auch ein Zeichen gegen Rassismus.

Der aktuelle Tabellenstand spricht für die SV Ried. Die Schwarz-Grünen sind mit elf Punkten Sechster, während die Austria mit sieben Punkten und Platz zehn weit unter ihrem Anspruch platziert ist. Die SVR hat von ihren letzten fünf Spielen in Bundesliga und Cup drei gewonnen, die Austria nur eines.
„Austria über viel individuelle Qualität“
Dennoch rechnet SVR-Cheftrainer Mario Despotovic mit einem intensiven Spiel: „Der 2:1-Auswärtssieg in Tirol hat uns natürlich gefreut und die drei Punkte geben uns zusätzliches Selbstvertrauen. Diesen Schwung wollen wir mitnehmen. Mit Austria Wien kommt eine Mannschaft nach Ried, die über viel individuelle Qualität verfügt. Wir erwarten ein intensives Spiel, wollen zu Hause aber dominant auftreten, offensiv Fußball spielen und uns gute Torchancen erarbeiten. Gemeinsam mit unseren Fans wollen wir an die letzten Leistungen anknüpfen und alles daransetzen, die nächsten Punkte zu holen.“
„Wir müssen ein Top-Spiel machen“
SVR-Sportdirektor Lukas Brandl analysiert die aktuelle Situation nach dem Sieg gegen WSG Tirol: „Wir gehen aus dem Spiel gegen die WSG natürlich mit einer breiten Brust in die nächste Runde. Gleichzeitig muss uns allen klar sein, dass auch in Innsbruck noch nicht alles dort war, wo wir es gerne hätten. Die Austria hat einen guten Trainer und einen guten Kader, die derzeitige Punkteausbeute spiegelt ihre Qualität überhaupt nicht wider. Wir müssen ein Top-Spiel machen, wenn wir anschreiben wollen.“
Von Wien nach Ried
Vor dieser Saison wechselte Dejan Radonjic von Austria Wien zur SV Oberbank Ried. „Es ist immer etwas Besonderes, gegen seinen ehemaligen Verein zu spielen. Ich hatte bei der Austria eine schöne Zeit. Jetzt liegt aber mein voller Fokus auf Ried. Und wir werden alles dafür tun, dass wir drei Punkte holen“, betont der 21-jährige Innenverteidiger.
„Dafür müssen wir den Plan des Trainers wieder gut umsetzen und mit Mut und Dominanz auftreten. Dann haben wir mit unseren Fans im Rücken gute Chancen auf einen Sieg. Für die Austria ist die Situation momentan natürlich nicht einfach. Dort wo sie jetzt stehen, ist es sicher nicht ihr Anspruch. Ich finde, unsere Lage ist aktuell richtig gut. Wir sind wieder einen Schritt weitergekommen. Wenn wir so weitermachen und beim Heimspiel gegen die Austria auch noch drei Punkte holen, schaut es richtig gut aus.“
Bilanz
In der Bundesliga trafen die SV Ried und Austria Wien bisher 90 Mal aufeinander. Die Gesamtbilanz spricht klar für die Austria: Ried hat 20 Spiele gewonnen, die Wiener 48. Außerdem gab es 22 Unentschieden.
Die Heimbilanz der SVR gegen die Violetten ist allerdings positiv: Die SVR gewann 17 Spiele, verlor 15 und spielte 13 mal unentschieden.
„Rassismus verliert. IMMER.“
Im Rahmen der österreichweiten Mitmach-Kampagne tragen die Bundesliga und ihre Klubs die Botschaft „Rassismus verliert. IMMER.“ in den Profifußball. Mit Statements, Fotos, Videos und Aktionen rund um Ligaspiele machen sie deutlich, dass diskriminierendes Verhalten weder auf dem Spielfeld noch auf den Tribünen oder im Vereinsumfeld Platz hat. Die fairplay-Aktionswochen werden von fairplay – Initiative für Vielfalt und Antidiskriminierung koordiniert und gemeinsam mit den Fachverbänden Fußball (ÖFB), Basketball (Basketball Austria) und Eishockey (OEHV) sowie der Österreichischen Fußball-Bundesliga umgesetzt.








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