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PRAMET. Die traditionsreiche „Seeklause“ am Prameter Badesee wird nach der Badesaison umgebaut und bereits im nächsten Jahr neu eröffnet.

  1 / 3   Präsentation der Pläne (v. l.): Pramets Bürgermeister Eduard Seib, Klaus Gadermaier (Eigentümer der Seeklause) und vom Tourismusverband s’Innviertel Gerda Strasser und Martin Erlinger (Aufsichtsratsvorsitzender) (Foto: Tips/Horn)

Der neue Eigentümer Klaus Gadermaier hat ambitionierte Pläne, bei denen er von der Gemeinde und dem Tourismusverband s“Innviertel unterstützt wird. „Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde ist super“, sagt er. „Unsere Interessen decken sich.“

Der 47-Jährige kommt aus der Werbebranche und war Unternehmensberater und Verleger. Für die Seeklause stellt er gerade ein professionelles Team zusammen.

Gadermaier will die Seeklause gastronomisch wieder in die Höhe bringen und als ganzjährig geöffnetes Landgasthaus mit gediegener Küche führen.

Umbau

Der Umbau des Gebäudes soll nach Abschluss der Badesaison beginnen. Im Erdgeschoß wird die Küche komplett neu errichtet. Die Terasse wird zu einem Wintergarten umgebaut, wodurch die Größe der Gaststube fast verdoppelt wird. Das Gebäude bekommt eine Holzfassade und, so Gadermaier, eine Terasse, die diesen Namen verdient.

Neben der Seeklause will Gadermaier eine Strandbar mit aufgeschüttetem Sand eröffnen, in der es tagsüber Erfrischungen gibt und die in den warmen Sommernächten Beach-Flair verbreiten soll.

Zu seinem Konzept gehört auch, die Umgebung mit einzubeziehen. Das Gasthaus und der See sollen vermehrt zum Schauplatz von Veranstaltungen werden, vom traditionellen Weisenblasen über Beachvolleyball- oder Eisstockturniere bis zu Sommerkino, Weihnachtsmarkt und vielem mehr.

Camping

Auch für den Campingplatz hat Gadermaier Pläne. Einen Kiosk hat er bereits im Juli eröffnet. Pramets Bürgermeister Eduard Seib: „Wo keine Infrastruktur, da keine Gäste.“

Auf dem Areal sollen ab dem nächsten Sommer drei „Tiny Houses“ aufgestellt werden, die zum Übernachten vermietet werden. Eines steht bereits dort. Jedes dieser „Tiny Houses“ verfügt über einen Schlaf-, Wohn- und Sanitärbereich und herrlichen Seeblick.

Kein Geheimtipp mehr

Betrieben wird der Campingplatz mit Raum für 45 Wagen und Zelte von der Gemeinde, die sich auch um das Drumherum – die Pflege des Sees, der Liegeflächen, des Beachvolleyballplatzes und der Parkplätze – kümmert.

Bürgermeister Seib: „Unser Campingplatz ist kein kleiner Geheimtipp mehr, aber auch nicht so strukturiert und parzelliert wie ein großer Platz. Manchmal muss man sich den Strom mit dem Nachbarn teilen. Das macht den Platz aber so charmant.“

Martin Erlinger, der Vorstandsvorsitzende des Tourismusverbandes s“Innviertel meint: „Wir stehen dahinter. Plätze wie den Prameter Badesee suchen die Leute.“


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