Mehr Jugendliche blieben in der Schule
RIED. Ende Oktober waren 1.260 Personen (634 Frauen, 626 Männer) im Bezirk Ried arbeitslos gemeldet. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 4,5 Prozent.

Gegenüber dem Vormonat (4,4 Prozent) ist das eine leichte Steigerung um 0,1 Prozentpunkte, allerdings sind fast ein Drittel mehr Personen arbeitslos als vor einem Jahr.
Stabil auf abgeschwächtem Niveau
Die Arbeitslosigkeit in Oberösterreich ist gegenüber September auf 5,4 Prozent gesunken – das ist österreichweit die niedrigste Quote. Insgesamt ist der Stellenmarkt auf abgeschwächtem Niveau stabil.
Am Lehrstellenmarkt gibt es laut AMS-Geschäftsstellenleiter Klaus Jagereder „mehr Möglichkeiten denn je“, dazu biete das AMS jede Unterstützung: „Nur melden muss man sich!“ Es sei auch möglich, Schnupperlehren zu vereinbaren.
Schul-Lockdown war ein Problem
Praktikumsplätze waren beim ersten Lockdown nur kurzfristig nicht vorhanden, konnten dann aber sehr rasch in ausreichendem Ausmaß wieder organisiert werden.
Das viel größere Problem entstand laut Jagereder durch den Lockdown in den Schulen und wie mit dieser Situation umgegangen wurde. Zahlreiche Jugendliche hätten den Aufwand der Bewerbung, der Suche und des aktiven Zugehens auf die Unternehmen nicht betrieben, sondern den „einfacheren Weg“ gewählt und seien weiter in der Schule geblieben.


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