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RIED. Ende Juli waren 1.097 Personen (595 Frauen, 502 Männer) im Bezirk Ried arbeitslos gemeldet. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 3,8 Prozent.

Klaus Jagereder, Geschäftsstellenleiter AMS Ried (Foto: AMS Ried)
Klaus Jagereder, Geschäftsstellenleiter AMS Ried (Foto: AMS Ried)

Gegenüber dem Vormonat ist die Quote um 0,3 Prozentpunkte gestiegen. In Oberösterreich liegt sie bei 4,4 Prozent, in Österreich bei 6,7. Damit sind im Bezirk Ried um 276 weniger Personen arbeitslos als im vorigen Jahr (Quote 4,6 Prozent), als die Arbeitslosigkeit nach der ersten Covid-Welle erst langsam zu sinken begann, aber nur 52 mehr als im sehr guten Jahr 2019 (Quote: 3,7 Prozent). Die Zahl der freien Stellen liegt mit mehr als 1.500 deutlich über dem Wert von 2019.

Der Rieder AMS-Leiter Klaus Jagereder sagt dazu: „Nachdem das letzte Jahr unter ganz besonderen Rahmenbedingungen stattgefunden hat, ist ein Vergleich mit dem Vorjahr wenig aussagekräftig. 2019 war wirtschaftlich und arbeitsmarktpolitisch ein äußerst erfolgreiches Jahr. Obwohl sich das heurige Frühjahr noch gar nicht so zufriedenstellend angefühlt hat, kann sich ein Vergleich der Werte im Bezirk Ried mit 2019 durchaus sehen lassen.“ 

Jagereder sieht die Herausforderungen in der Reduzierung der Langzeitarbeitslosigkeit, die um mehr als ein Drittel gestiegen ist: „Programme und Budgetmittel stehen zur Verfügung – jetzt braucht es ‚nur‘ mehr die Bereitschaft, jemanden bei der Hand zu nehmen und eine Chance zu geben.“


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