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RIED. Mit einem 12-Punkte-Programm und einer Wahlliste von 44 Personen, die laut Spitzenkandidat Lukas Oberwagner „diese Themen leben“, gehen die Rieder Grünen in die Gemeinderatswahl.

Lukas Oberwagner (M.) mit (v. l.) Ingrid Oberwagner (Listenplatz vier), Daniel Büchl (Num¬mer drei), Sabine Haury (Nummer zwei) und Jorinde Henninger (Nummer sechs) (Foto: Tips / Horn)

Um die Frauenquote müssen sich die Grünen nicht sorgen: Den 20 Männern auf der Liste stehen 24 Frauen gegenüber.

Die Plätze hinter Bürgermeisterkandidat Lukas Oberwagner sind an die Vertragsbedienstete Sabine Haury (Oberwagner: „Unser grünes Gewissen“), den Finanzpolizisten, American-Football-Trainer und ehemaligen Orter Gemeinderat Daniel Büchl, die Volksschuldirektorin Ingrid Oberwagner, den Pensionisten Thomas Brachtl und die Sozialarbeiterin Jorinde Henninger vergeben. Derzeit verfügen die Grünen über vier Sitze im Gemeinderat und einen im Stadtrat.

12 Punkte

In zwölf Themenkreisen, die sich in manchen Bereichen überschneiden oder bedingen, haben die Grünen eine ganze Reihe von Forderungen und Vorhaben zusammengestellt (www.ried.gruene.at).

An der ersten Stelle steht die Klimakrise. Hier könne man nicht auf Bund oder Land warten, sagt Oberwagner: „Die Gemeinde muss den längst beschlossenen Klimanotstand umsetzen und alle Entscheidungen danach ausrichten. Jeder Tag, den man wartet, macht es schlimmer.“

Wesentlich: Die ungezügelte Bodenversiegelung müsse gestoppt werden. Die Spange drei dürfe nicht gebaut werden – auch weil dieses Gebiet für die Naherholung und das Stadtklima wichtig sei. Oberwagner: „Klimaschutz bringt den Menschen in der Stadt enorme Lebensqualität.“

Die Grünen sprechen sich auch für den Ausbau der Ganztagsschulen und der Nachmittagsbetreuung in allen Pflichtschulen aus, ebenso für verpflichtendes Nachpflanzen entfernter Bäume, den Ausbau des Messegeländes im Rahmen einer Sport- und Freizeitstrategie sowie mehr konsumfreien Platz für Kinder und Jugendliche.


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