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ST. MARTIN/REICHERSBERG. Corona hat die Luftfahrtindustrie massiv getroffen. Doch nun geht es aufwärts. Airbus erteilte FACC einen Auftrag im mittleren dreistelligen Millionenbereich. Mit dem Großauftrag des Flugzeugherstellers werden in St. Martin 15 Millionen Euro investiert und in den nächsten 18 Monaten rund 100 Mitarbeiter neu eingestellt. 

Mit der Unterzeichnung des Vertrages zur Fertigung der A220 Leitwerkskomponenten weitet FACC die langjährige Partnerschaft mit Airbus aus.Foto: Airbus - Sylvain Ramadier

FACC fertigt für das Airbus Mittelstreckenflugzeug A220, das für bis zu 150 Passagiere konzipiert ist, die Höhen und Seitenruder. Der Auftrag gilt über die gesamte Lebensdauer des Mittelstreckenmodells, also 15 bis 20 Jahre. Die ersten Bauteile kommen Anfang nächsten Jahres zur Auslieferung.

Mitarbeiter gesucht

Durch den Auftrag entstehen 100 neue Arbeitsplätze. Derzeit beginne man vermehrt Mitarbeiter im IT-Bereich, aber auch im Einkaufs- und Programm-Bereich zu suchen, verdeutlicht Robert Machtlinger, CEO der FACC AG.

Standort nachhaltig stärken

Auch Landeshauptmann Thomas Stelzer zeigt sich anlässlich der Vertragsunterzeichnung zwischen FACC und Airbus von der Innovationskraft des Aerospace-Konzerns beeindruckt: „Die FACC AG ist als eines der führenden Technologieunternehmen des Aerospace-Marktes ein Innovationsmotor für unser Industriebundesland Oberösterreich, besonders für die Region Ried. Ich gratuliere zur Kooperation mit Airbus, die nicht nur für FACC von großer Bedeutung ist. Denn dass ein führender Flugzeughersteller auf die Qualität aus Oberösterreich vertraut, ist ein starkes Zeichen für unseren gesamten Standort. Gerade in diesen herausfordernden Zeiten ist dies ein weiterer Impuls, dass der aktuell starke Aufschwung in Oberösterreich auch langfristig voll zur Entfaltung kommt.“

„Das Land Oberösterreich stand uns in dieser herausfordernden Zeit stets als enger Partner zur Seite. Umso mehr freut es uns jetzt, mit dem neuen Auftrag von Airbus neue Arbeitsplätze zu schaffen und damit gleichzeitig die Region nachhaltig zu stärken“, so Machtlinger.


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