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RIED. Bei der Kälberversteigerung wurden 415 Kälber vermarktet. Der Durchschnittspreis bei den Fleckviehstierkälbern blieb im Vergleich zur Versteigerung vor zwei Wochen mit 4,21 Euro netto unverändert. Es waren aber größere Preisunterschiede als zuletzt, in Abhängigkeit der Entwicklung der Kälber, zu beobachten. Leicht angezogen im Preis haben die Kuhkälber.

. (Foto: Tips)
. (Foto: Tips)

35 Prozent der Kälber wurden von der Firma Wiestrading und der Österreichische Rinderbörse angekauft. Ungefähr zwei Drittel der Kälber wurden direkt von den Mästern in der Region erworben. Es zeichnet die oberösterreichische Rinderhaltung aus, dass bei der Überstellung der Kälber vom Zucht- zum Mastbetrieb nur sehr kurze Wege zurückgelegt werden müssen. Damit dies weiterhin gegeben ist, braucht es kostendeckende Preise für die Bauern. Eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung könnte dazu ganz wesentlich beitragen. Die nächste Kälberversteigerung in Ried findet am 21. Februar statt.


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