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RIED. Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder hat mit Vertretern der Stadtgemeinde Ried den neuen Hochwasserschutz am Aubach besichtigt und eröffnet.

Michael Diermayr (Gewässerbezirk Braunau), Eva Frauscher (Sachbearbeiterin Umweltagenden Gemeinde Ried), Stadtrat Josef Heißbauer, StR Lukas Oberwagner, Bgm. Bernhard Zwielehner und Landesrat Stefan Kaineder (v. l.) (Foto: Land OÖ / Werner Dedl)

Ein Hochwasser im Juni 2012 am Aubach machte die Notwendigkeit eines Hochwasserschutzes der dort gelegenen Siedlungen sichtbar.

Um die 22 gefährdeten Häuser vor hundertjährlichen Hochwassern zu schützen und das dafür notwendige Rückstauvolumen von 47.000 Kubikmeter zu erreichen, musste ein Sperrenbauwerk aus Stahlbeton errichtet werden. Die Entscheidung, die Sperre aus Beton und nicht wie oftmals üblich aus Erdmaterial zu errichten, ist den beengten Platzverhältnissen geschuldet.

Die Mauer wird zum Teil mit Erdreich eingeschüttet und bepflanzt, damit sich das Bauwerk wieder in das Landschaftsbild einfügt. Die Kosten von rund 2,1 Millionen Euro werden vom Land (40 Prozent), dem Bund (50 Prozent) und der Stadt (10 Prozent) getragen.

Kaineder: „Die Klimaforschung zeigt uns, dass Ex­tremwetterereignisse wie Stark­regen in Zukunft häufiger werden. Mit dem neuen Hochwasserschutz am Aubach können Überflutungen wie jene im Jahr 2012 verhindert werden.“


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