Ried kann bei guten Zahlen auf dem Arbeitsmarkt mithalten
RIED. Ende Juli waren 957 Personen (464 Frauen, 493 Männer) im Bezirk Ried arbeitslos gemeldet. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 3,3 Prozent.

Das ist um knapp ein Drittel mehr als im Juni, aber einen halben Prozentpunkt unter dem Wert des Vorjahres.
Die Medienberichte über einen Höchststand an Beschäftigten, so wenig Arbeitslose wie noch nie, die Reduzierung der Zahl der Langzeitarbeitslosen und zahlreiche Stellenangebote treffen auch auf Ried zu, meint der Leiter des AMS Ried, Klaus Jagereder: „In all diesen Bereichen kann der Bezirk Ried sehr gut mithalten. Fast 28.500 unselbständig Beschäftigte sind Höchststand. Zusätzlich sind aktuell beim AMS Ried 2.447 Stellenangebote ausgeschrieben – das bietet viele Möglichkeiten und schafft auf Plätze für Personen, die schon etwas länger auf der Suche sind. Die Zahlen im Bereich der Langzeitarbeitslosigkeit konnten so deutlich gesenkt werden!“
Lohnkosten abgewälzt
Den Grund für die höhere Arbeitslosenrate im Juli kennt und kritisiert Klaus Jagereder: „In der Ferienzeit kommt es im Bezirk Ried immer zu einer Erhöhung der Arbeitslosigkeit, heuer fast noch deutlicher als in den letzten Jahren: manche Branchen und Berufszweige stellen Mitarbeiter befristet frei und geben ihnen eine Einstellzusage mit Schulbeginn. So werden Lohnkosten auf die Allgemeinheit abgewälzt. Jahresarbeitszeitmodelle würden dies verhindern und den Arbeitnehmern auch Sicherheit geben.“


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