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RIED. „Ohne besondere Vorkommnisse“ verlief die Gemeinderatssitzung am Donnerstag. Die angekündigten Einsparungen werden erst mit dem Budget 2023 in der nächsten Sitzung beschlossen, den einen oder anderen Vorgeschmack gab es trotzdem.

Die möglicherweise letzte Gemeinderatssitzung im alten Ratssaal – künftig will man im moderneren Stadtsaal tagen. (Foto: Tips/Horn)

Erstes Opfer ist die PhilhamonieINNRied, die nur noch für das Neujahrskonzert Subventionen bekommt, für 2023 aber nichts mehr.

Straßenbeleuchtung

Es wird dunkler in Ried: Weil die Stadt bei der Beleuchtung, die mit 700.000 Kilowattstunden pro Jahr nach dem Freizeitbad größter „Stromfresser“ in Ried ist, 50 Prozent der Kosten sparen will, wird die Straßenbeleuchtung (außer Bundes- und Landesstraßen sowie Schutzwegbeleuchtung) von 23 bis 5 Uhr ausgeschaltet, die Zonierungsstrahler werden auf die Zeit von 17 bis 22 Uhr beschränkt, und es wird jede zweite Laterne abgeschaltet.

Eishalle

Wie bereits berichtet, wird die Eishalle ein letztes Mal geöffnet, bevor sie am 1. Mai 2023 wegen „Erreichung der technischen Lebensdauer“ endgültig geschlossen wird. Allerdings wird der Eintrittspreis um fünf Prozent erhöht, zum ersten Mal seit zehn Jahren. Ab 1. Jänner werden auch andere Eintritte erhöht, das wird aber erst in der nächsten Gemeinderatssitzung beschlossen.

Umleitung zum Schwimmbad

Weil das ÖBB-Viadukt neben dem Freibad saniert wird, ist die Schwimmbadstraße in diesem Bereich ab Montag, 24. Oktober für ein Jahr gesperrt. Der Umweg ist für Fußgänger und Radfahrer lang: Er führt über die Eberschwanger Straße und den Wiesenstieg an der Firma Weiermann vorbei. In der engen Unterführung der Eberschwanger Straße wird eine Fahrbahn für Fußgänger und Radfahrer abgetrennt und der Verkehr einspurig geführt – Staus garantiert. Ein überdachter Rad- und Fußweg beim Viadukt ist aus Sicherheitsgründen nicht möglich.

Stadtmarketing

Die ARGE Stadtmarketing läuft mit Ende des Jahres in der aktuellen Form aus und wird als zusätzlicher Aufgabenbereich der Messe Ried von deren Geschäftsführer Helmut Slezak geführt werden – in reduzierter Form, bis die Festlegungen aus dem Agenda-Prozess auf dem Tisch liegen. Zudem wird das Budget um 105.000 Euro gekürzt.


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