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PATTIGHAM. Die Gemeinde Pattigham hat die bestehende Photovoltaikanlage auf dem Dach des Volksschul- und Kindergartengebäudes erweitert und um einen Speicher mit Notfallfunktion aufgerüstet.

Vorreiter auf dem Dach (vorne, v. l.): Bgm. Johann Urwanisch, KEM-Managerin Stephanie Steinböck, Amtsleiter Daniel Unterberger; hinten: GV Roland Fellner, Vize-Bgm. Christoph Schneiderbauer, Umweltausschussobmann Stefan Kumpfmüller (Foto: Gemeinde Pattigham)

Die Anlage startete im Herbst 2019 mit einer Leistung von 5,20 Kilowatt-Peak (kWp). Im Frühjahr wurde die Anlage um 14,96 kWp erweitert, wobei zusätzlich ein Speicher mit Notstromfunktion im Ausmaß von 10,24 kWh umgesetzt wurde.

Bürgermeister Johann Urwanisch: „Im März wurde das Projekt im Gemeinderat beschlossen und Ende Juni bereits fertiggestellt. Mit dem ersten Notfallresilienz-Projekt der Klima- und Energiemodellregion (KEM) Inn-Hausruck zeigt sich die Gemeinde Pattigham hier wieder als Vorreiter. Durch die Speicher und Insellösung ist bei einem möglichen Blackout im Turnsaal die Notanlaufstelle für Bürger geplant.“

Umweltausschussobmann Stefan Kumpfmüller: „Mit Hilfe verschiedener Fördermöglichkeiten ist dieses Vorzeigeprojekt binnen kürzester Zeit amortisiert und kann uns auch in Blackout-Situationen helfen.“

Amtsleiter Daniel Unterberger: „Durch Bundes- und Landeszuschüsse muss die Gemeinde von den Gesamtkosten von 32.000 Euro nur rund 3.000 Euro selbst aufbringen.“


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