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RIED. Die Fraktion Christlicher Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter im ÖAAB (FCG) setzt bei der Arbeiterkammer-Wahl auf die Zahl zwei: Sie kandidiert auf Liste 2, hat mit Fraktionsobfrau Cornelia Pöttinger und Arbeiterkammerrat Franz Lumetsberger zwei Spitzenkandidaten und diese konzentrieren sich auf zwei mal zwei zentrale Themen.

Wahlkampf in Ried: Cornelia Pöttinger und Franz Lumetsberger (M.) mit den Bezirkskandidaten (v. l.) Martin Vorauer, Alois Tischler und Roman Aspetsberger (Foto: Tips / Horn)

Cornelia Pöttinger aus Kirchdorf ist Betriebsratsvorsitzende im Hilfswerk OÖ und bei der Wahl, die vom 5. bis 18. März dauert, die einzige Frau auf einem Spitzenplatz. Franz Lumetsberger ist in seinem Heimatort Königswiesen Vizebürgermeister, außerdem Gewerkschaftssekretär und Nebenerwerbslandwirt.

Spitzenkandidat aus dem Bezirk Ried ist Alois Tischler aus Weilbach, der als Betriebsrat und in der Pflege im Hilfswerk tätig ist.

Thema Nummer eins für die FCG ist „Leistung muss sich lohnen“. Dafür soll unter anderem ein Steuerfreibetrag für 18 Überstunden im Monat eingeführt werden.

Um die Familien zu stärken, fordert Cornelia Pöttinger ein automatisches Pensionssplitting, den Ausbau der Kinderbetreuung und „echte Wahlfreiheit“ der Eltern bei der Karenzzeit.

Zur Entlastung der Pendler will Lumetsberger eine Überarbeitung der Pendler-Pauschale mit kilometergenauer Abrechnung und eine Erhöhung des Kilometergeldes, außerdem mehr Park-&-Ride-Anlagen und den Ausbau der öffentlichen Infrastruktur.

Nicht zuletzt soll die Pflege attraktiver werden, vor allem durch planbare Arbeitszeiten und mehr Personal.


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