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RIED. Bei der Kälberversteigerung war der Auftrieb größer als bei den letzten Märkten. In Summe wurden 484 Kälber verkauft.

Die Kälber wurden diesmal flott versteigert. (Foto: Tips)
Die Kälber wurden diesmal flott versteigert. (Foto: Tips)

Zahlreiche heimische Mäster nutzten das große Angebot für umfangreiche Ankäufe. Der Anteil von den Firmen Österreichische Rinderbörse und Wiestrading gekauften Kälbern ging auf 23 Prozent zurück. Die Preise waren nahezu unverändert im Vergleich zum letzten Markt. Mit steigendem Angebot ist zu beobachten, dass die Preisdifferenzierung hinsichtlich Qualität der angebotenen Kälber größer wird. „In nächster Zeit wird es wichtig sein, besonderes Augenmerk auf die Kälberqualität zu legen, um zufriedenstellende Erlöse zu erzielen“, betont Bernhard Seidfried vom Fleckviehzuchtverband Inn- und Hausruckviertel. Besonders gefragt waren Fleischrassekreuzungskälber. Der Durchschnittspreis lag bei 6,86 Euro netto/kg. Unverändert ist die Nachfrage bei den weiblichen Zuchtkälbern. „Die Käufer wünschen sich gut entwickelte Kälber mit den nötigen Anforderungen für die Kalbinnenaufzucht. Wie auch bei den letzten Märkten sind bereits enthornte und schwerere Kälber besser nachgefragt“, so Seifried. Bei weiblichen Nutzkälbern herrscht derzeit ein sehr hohes Preisniveau. Höchstpreise bis 6,10 Euro netto machen die Vermarktung von weiblichen Fleckviehnutzkälbern und Fleischrassekreuzungskälbern derzeit sehr attraktiv.

Termin

Die nächste Versteigerung findet am 2. September statt.


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