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Bezirksübergreifendes Radverkehrsprojekt für Innviertel und Hausruck gestartet

Walter Horn, 18.05.2026 12:41

RIED. Das bezirksübergreifende Leader-Projekt „Alltags-Radverkehrsnetz Innviertel-Hausruck“ ist am Dienstag, 12. Mai, in der Arbeiterkammer Ried offiziell gestartet worden. Ziel ist die Planung eines sicheren, durchgängigen und alltagstauglichen Radwegenetzes in der Region.

Gruppenfoto (v. l.): Georg Dorner (Land OÖ), Birgit Nadler (nast consulting), Michael Stockinger (RMOÖ Innviertel-Hausruck), Rita Atzwanger (LEADER Mitten im Innviertel), Bernhard Zwielehner (Bgm. Ried), Gerhard Wipplinger (KEM-Obmann), Andreas Dengg (reloaded Cargobikes), Ute Schneiderbauer (KEM Inn-Kobernaußerwald), Stephanie Steinböck (KEM Inn-Hausruck).⋌Foto: Stadtamt Ried (Foto: Stadtamt Ried)

Das Projekt umfasst 144 Gemeinden in den Bezirken Braunau, Grieskirchen, Ried und Schärding. Vertreter vieler Mitgliedsgemeinden nahmen an der Auftaktveranstaltung teil und legten gemeinsam den Grundstein für ein regional abgestimmtes Radverkehrskonzept. Es soll Bestehende Lücken im Radwegenetz schließen und neue sichere Verbindungen schaffen. Verkehrsknotenpunkte, Wohnorte, Arbeitsstätten sowie Bildungs- und Freizeiteinrichtungen sollen besser miteinander verbunden werden. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Verkehrssicherheit und der Förderung klimafreundlicher Mobilität im Alltag.

Workshops

Im Herbst sind dazu Workshops mit den Gemeinden geplant. Dabei werden Herausforderungen und Bedürfnisse vor Ort analysiert und konkrete Ideen für neue Verbindungen gesammelt. Gemeinsam mit einem professionellen Planungsteam und engagierten Radfahrern erarbeiten die Gemeinden einen ersten Konzeptvorschlag, der dann weiterentwickelt und mit dem Land Oberösterreich abgestimmt wird.

Kooperationsprojekt

Projektträger ist die Inn-Salzach-Euregio. Die Umsetzung erfolgt als Kooperationsprojekt der Leader-Regionen Mostlandl-Hausruck, Oberinnviertel-Mattigtal, Mitten im Innviertel sowie Sauwald-Pramtal. Unterstützt wird das Vorhaben auch von mehreren Klima- und Energie-Modellregionen der beteiligten Bezirke.

Lösungen mit den Menschen vor Ort entwickeln

„Ein funktionierendes Alltags-Radverkehrsnetz ist ein wichtiger Beitrag für mehr Lebensqualität, Klimaschutz und Sicherheit in unseren Gemeinden“, betont Rita Atzwanger von der Leader-Region Mitten im Innviertel. Wichtig sei, dass die Lösungen gemeinsam mit den Menschen vor Ort entwickelt werden.


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