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RIED. Wie soll sich Ried in den kommenden Jahren weiterentwickeln? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Stadtgemeinde bereits seit mehreren Jahren gemeinsam mit Bürgern, Politik und Fachexperten. Im Rahmen des Stadtentwicklungsprozesses „zukunftRIED“ wurden dazu umfassende Analysen erstellt und ein Zukunftsprofil für die Stadt erarbeitet.

Das Symbolbild zeigt den Flächenwidmungsplan (Foto: Stadtamt Ried)
Das Symbolbild zeigt den Flächenwidmungsplan (Foto: Stadtamt Ried)

Die Mobilitätsanalyse, die Sozialraumanalyse, die Stadtklimaanalyse sowie die mittlerweile abgeschlossenen Grün- und Freiraumuntersuchungen liefern wichtige Erkenntnisse für die zukünftige Entwicklung Rieds. Auf Basis dieser Fachanalysen wurden bereits erste Projekte umgesetzt.

Nun sollen die Ergebnisse dauerhaft in der örtlichen Raumordnung verankert werden. Den ersten Schritt bildet die Gesamtüberarbeitung des Örtlichen Entwicklungskonzeptes (ÖEK) sowie des Flächenwidmungsplanes. Dafür wurde gemeinsam mit dem Ortsplaner, der Architekturbüro Bauböck ZT GmbH, ein erster Entwurf des Örtlichen Entwicklungskonzeptes ausgearbeitet.

Bürger können Planungsinteressen einbringen

Um die Bevölkerung frühzeitig einzubinden, lädt die Stadtgemeinde im September zu insgesamt fünf Bürgersprechtagen in den einzelnen Stadtteilen ein. Zusätzlich findet ein eigener Informationsabend für Unternehmen statt. Bei den Veranstaltungen informieren Vertreter der Stadtgemeinde und des Ortsplanungsbüros über die geplante Neuauflage des Örtlichen Entwicklungskonzeptes und des Flächenwidmungsplanes.

Gleichzeitig haben Bürger die Möglichkeit, Fragen zu stellen und eigene Anregungen oder Planungsinteressen einzubringen.

Bis 19. Oktober 2026 können Planungsinteressen außerdem schriftlich beim Stadtbauamt eingebracht werden. Das entsprechende Formular ist auf www.ried.at zu finden. Eine vorherige Anmeldung zu den Sprechtagen ist nicht erforderlich.

Termine der Bürgersprechtage:

  • Freitag, 4. September, 15 Uhr: Stadtteil Stöcklgras im Gymnasium Ried
  • Samstag, 5. September, 10 Uhr: Stadtteile Altenried & Riedberg im Pfarrsaal Riedberg
  • Freitag, 11. September, 15 Uhr: Stadtteile Fischer & Kernzone im Sparkassen-Stadtsaal 
  • Samstag, 12. September, 10 Uhr: Stadtteile Kreuzberg/Kleinried & Hopfenberg beim Krankenhaus Ried
  • Freitag, 18. September, 15 Uhr: Stadtteile Gerichtsviertel, Wegleiten & Auleiten im  Techno-Z

Info-Abend für Unternehmen:

  • Montag, 7. September, 18 Uhr: in der WKOÖ Bezirksstelle Ried

Was ist das Örtliche Entwicklungskonzept?

Das Örtliche Entwicklungskonzept legt die langfristigen Ziele der Stadtentwicklung fest. Es umfasst die Bereiche Siedlungs-, Verkehrs- und Freiraumentwicklung und schafft die Rahmenbedingungen für zukünftige Maßnahmen der Raumplanung. Dazu zählen etwa die Sicherung von Erholungs- und Grünflächen, die Festlegung von Grünverbindungen, der Schutz wertvoller Bebauungsstrukturen oder die Förderung der aktiven Mobilität. 

Nächste Schritte bis 2027

Der weitere Zeitplan sieht vor, dass die eingelangten Anregungen und Planungsinteressen im Herbst und Winter 2026 in den politischen Gremien beraten und in die Entwürfe eingearbeitet werden. Nach der Beschlussfassung durch den Gemeinderat folgt die öffentliche Planauflage samt Stellungnahmeverfahren für Grundeigentümer, Behörden und Fachstellen. Nach einer weiteren Überarbeitung sollen das Örtliche Entwicklungskonzept und der Flächenwidmungsplan im Sommer 2027 beschlossen und dem Genehmigungsverfahren beim Amt der Oö. Landesregierung übergeben werden.


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