Gerhard Wöß zeigt landschaftliche Rätsel in der Bezirkshauptmannschaft
ROHRBACH-BERG. „Landschaften, die Rätsel bleiben“ nennt Gerhard Wöß seine Ausstellung, die am 11. April in der Rohrbacher Bezirkshauptmannschaft eröffnet wird.

Der Wunsch, nicht an der Oberfläche der Dinge hängen zu bleiben, ist der Leitfaden für den in Ulrichsberg lebenden Lehrer und Künstler Gerhard Wöß. Die Landschaft als archaische Grundidee steht dabei im Mittelpunkt seines künstlerischen Schaffens. „Wichtig ist mir, auf die Kleinigkeiten in der Landschaft zu schauen, die das Große ausmachen. Dabei darf man auf das Staunen nicht vergessen“, sagt Wöß. Er setzt sich in seinen Werken mit der Landschaft und mit dem, was Landschaft ist und sein kann, auseinander. Mit sicherem Strich und flächiger Raumillusion vermittelt er die Idee von Landschaft. Konkrete Landschaftseindrücke werden reduziert, verdichtet und zu Bildzeichen, Kürzeln und Symbolen künstlerisch weiterentwickelt und bildnerisch umgesetzt. Die Kunstwerke von Gerhard Wöß beeindrucken durch ausgewogene Proportionen und durch eine eigenständige Formensprache, die dazu auffordert, mit den Arbeiten in Dialog zu treten.
Querschnitt durch die letzten drei Jahre
In der Ausstellung wird ein Querschnitt des künstlerischen Schaffens der letzten drei Jahre gezeigt. Es sind vor allem großformatige Arbeiten, die in den Räumlichkeiten der Bezirkshauptmannschaft ihre Wirkung entfalten. Zur Einführung spricht Elisabeth Mayr-Kern, Direktion Kultur OÖ, die Popwerkstatt der LMS Rohrbach wird die Vernissage musikalisch gestalten.


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