Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt
tips.at als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen

In 232 Tagen um die Welt: Zwei Mühlviertler entdecken die Schönheiten der Erde

Martina Gahleitner, 27.10.2015 07:15

ROHRBACH-BERG/NEUFELDEN. Phileas Fogg hat in Jules Vernes Roman 80 Tage gebraucht, um rund um die Welt zu reisen. Philipp Grill und Elisabeth Luger haben sich dafür etwas mehr Zeit genommen: Seit Anfang Mai sind die beiden unterwegs, um in insgesamt acht Monaten die verschiedenen Erdteile zu erkunden und deren Schönheit selbst zu erleben.  

  1 / 7   Elisabeth Luger aus Neufelden und Philipp Grill aus Rohrbach-Berg wollen in acht Monaten die ganze Welt erkunden. Seit Mai sind sie schon unterwegs. alle Fotos: Grill/Luger

Fragt man sie nach den bisher schönsten Fleckchen, können die Weltenbummler eigentlich keine Antwort geben: „Die Orte, die wir besucht haben, waren alle auf ihre eigene Art und Weise sehr interessant. Wir waren so oft sprachlos, dass wir uns nicht entscheiden können“, sagen Philipp Grill (28) aus Rohrbach-Berg und Elisabeth Luger (20) aus Neufelden. Begonnen hat der Trip in Südafrika. An jenem Ort, wo Philipp Grill mit Freunden und den Besuchern der join.listen.help-Festivals ein Projekt für Straßenkinder realisiert hat. „So hatte ich das erste Mal die Gelegenheit zu sehen, was mit dem Geld vor Ort geschieht. Die Dankbarkeit der Kinder war wirklich merkbar“, berichtet Philipp.

In Namibia sind die Mühlviertler mit ihrem 4x4 in der  Wüste stecken geblieben, „dann hieß es Luft raus aus den Reifen, schaufeln und wie bei uns im Winter das Auto raus schaukeln“; in Botswana haben Elefanten ihren Weg gekreuzt; in Chile kam ihnen durch einen gefinkelten Trickdiebstahl das erste Gepäckstück abhanden, „Gott sei Dank zogen die Diebe eine Niete – in dem Rucksack waren lediglich eine Jacke und Wanderschuhe“; in Kanada machten sie zum ersten Mal Bekanntschaft mit der Polizei, weil sie an einem verbotenen Platz im Mietauto geschlafen haben; in den USA ging es ab zur Lotterie – nicht um Geld zu gewinnen, sondern um Bewilligungen für Wanderungen zu erhalten.

Auch in Alaska schnürten Philipp und Elisabeth die Wanderschuhe. „Wir wollten zum Into the Wild-Bus wandern, bekannt aus dem gleichnamigen Film. Eine Strecke hat 30 Kilometer und wir mussten drei Flüsse überqueren. Brücken gab es natürlich keine, aber wir waren ohnehin die meiste Zeit knietief im Wasser oder Schlamm unterwegs.“ Beim dritten Fluss war allerdings Schluss: Da stand ihnen das Wasser im wahrsten Sinne bis zum Hals und so machten sie wieder kehrt.

Fotos zum Nachklicken

Mittlerweile haben die beiden auch noch Hawai und die Fidschis hinter sich gelassen und sind in Australien angekommen. Neuseeland steht noch auf dem Reiseplan, ehe sie im Dezember wieder nach Hause kommen. Die ganze Reise wird auch online dokumentiert: Ihr Blog www.liana.at ist eine Sammlung von Plätzen, Menschen und Rezepten. Auch auf Instagram oder Facebook kann man den Reisenden von zu Hause aus folgen.

www.liana.at

www.facebook.com/lianadotat

www.instagram.com/lianadotat


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden