Feuerwehr: Im Bezirk gab es 30 Funklehrgänge in 20 Jahren mit insgesamt 1290 Absolventen
BEZIRK ROHRBACH. 30 Funklehrgänge wurden in 20 Jahren abgehalten. Vergangenen Samstag bekam der 1290. Feuerwehrmann seinen Stempel.

Das Funken gehört zum Einmaleins in der Feuerwehr: Seit vor 20 Jahren die Landesfeuerwehrschule die Funklehrgänge in die Bezirke ausgelagert hat, ist viel passiert. Längst sind die Teilnehmer von damals selbst in Führungspositionen der Freiwilligen Feuerwehr: Beim allerersten Funklehrgang drückte der Neufeldner Abschnittskommandant Christian Wakolbinger die Schulbank. Mit Josef Zeinhofer, Ewald Mairhofer und Adalbert Peer unterrichten immer noch drei Funkurgesteine aus dem Bezirk.Peer und Mairhofer waren gar bei allen 30 Lehrgängen dabei. „Damals hatten wir alle Materialien auf Overhead-Folien. Heute kommt jeder Ausbildner mit dem Laptop und präsentiert über den Beamer“, erzählt Robert Kneidinger, der bis 2008 die Lehrgänge leitete, ehe er das Staffelholz an Alois Fischer übergab. Die Grundsätze des Funkens haben sich auch in Zeiten von Smartphone und Co. nicht verändert.
Einstiegs-Lehrgang
„Eigentlich habe ich gedacht, heuer komme ich dem Unterrichten aus, krankheitsbedingt musste ich aber einspringen“, erzählt Peer, der übrigens seit 30 Jahren als Oberamtswalter für das Funkwesen im Abschnitt Rohrbach verantwortlich zeichnet und auch der erste im Bezirk war, der ein Funkleistungsabzeichen in Gold tragen durfte. Für junge Feuerwehrmitglieder ist der Funklehrgang oftmals ein erster Einstieg in die Lehrgangswelt. 1290 Absolventen im Bezirk zählten die Verantwortlichen bisher.


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