Bürgerbeteiligung könnte Kino möglich machen
ROHRBACH-BERG. Wie das Beispiel Bezirkshallenbad zeigt, wird es für Gemeinden immer schwieriger, große Projekte zu realisieren. Deshalb sollte man bei solchen Einrichtungen von öffentlichem Interesse verstärkt auf Bürgerbeteiligungsmodelle zurückgreifen, schlägt Wirtschaftskammer-Bezirksstellenobmann Herbert Mairhofer vor.

Das Hallenbad ist zwar für eine Bürgerbeteiligung oder Crowd Funding angesichts des zu erwartenden Abgangs nicht ideal, beim Kino würde es aber schon anders ausschauen. Mairhofer ist überzeugt, dass man ein solches Projekt mit Hilfe der Bevölkerung auf die Beine stellen könnte.
Kinobetreiber zur Miete
„Es gibt einen interessierten Kinobetreiber, der zwar nicht großartig investieren will, weil der Einzugsbereich zu klein ist. Er würde sich aber einmieten, wenn wir ein Gebäude hinstellen“, verrät der WK-Chef. Er meint, dass mit kreativen Finanzierungs-Lösungen, vielleicht auch in Zusammenarbeit mit dem Wirtschafts-Park, einige interessante Projekte realisiert werden könnten.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden