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ROHRBACH-BERG. Mütter aus dem Bezirk, aber auch aus Kenia, Mexiko oder China brachten im vergangenen Jahr ihre Babys im Rohrbacher Krankenhaus zur Welt. Insgesamt erblickten hier 595 kleine Erdenbürger das Licht der Welt - das Spital kann sich somit erneut über ein Geburtenplus von über drei Prozent freuen.

Auf der Geburtenstation des LKH Rohrbach hatte man im Vorjahr alle Hände voll zu tun: 595 Babys erblickten hier das Licht der Welt. Foto: gespag

Von der vielerorts rückläufigen Geburtenrate ist im LKH Rohrbach nichts zu spüren. Im Gegenteil: Betrachtet man die Entbindungszahlen der vergangenen sechs Jahre, verzeichnet das Spital einen durchschnittlichen Anstieg von über 22 Prozent im Vergleich zum geburtenschwächsten Jahr 2013 mit 485 Entbindungen. 2016 gab es 595 Geburten, im Jahr davor waren es 575. „Das sind erfreuliche Zahlen, hinter denen natürlich in erster Linie Babys und deren Eltern stehen, die sich entschließen, uns in einem überaus wichtigen Augenblick ihres Lebens ihr Vertrauen zu schenken“, freut sich Primar Peter Stumpner, Leiter der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe.

Gut aufgehoben

Neben einer modernen medizinischen Betreuung legt das Rohrbacher Krankenhaus großen Wert darauf, dass sich die werdenden Eltern bei den behandelnden und pflegenden Experten gut aufgehoben fühlen. „Schwangerschaft, Geburt und auch die erste Zeit mit dem eigenen Kind sind sensible Lebensphasen, in denen wir unseren Müttern eine familiäre Atmosphäre und umfassende Begleitung anbieten möchten“, betont der Mediziner.

Buben hatten die Nase vorn

Die meisten Mütter, die das LKH Rohrbach als Geburtenklinik auswählten, kamen aus der Gemeinde Rohrbach-Berg, gefolgt von Sarleinsbach und Haslach. Außerdem waren Mütter aus Kenia, Mexiko und China dabei. Sie brachten insgesamt 317 Buben und 278 Mädchen zur Welt. Einmal wurden Zwillinge entbunden. Der geburtenstärkste Monat war mit 62 Entbindungen der Jänner.

Die Vornamen-Hitliste bei den Mädchen führten übrigens Anna, Lena und Hanna an; die beliebtesten Buben-Namen waren Alexander, Tobias und Elias.


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