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BEZIRK ROHRBACH. Jemanden für die Kinderbetreuung zu finden ist nicht immer einfach für Eltern. Seit 20 Jahren hilft der Omadienst des Katholischen Familienverbandes. Doch im Bezirk Rohrbach gibt es nur eine einzige Leihoma. Händeringend sucht der Omadienst hier Verstärkung.

Foto: Omadienst
Foto: Omadienst

Leihomas sind reife Frauen, die ein- oder zweimal in der Woche stundenweise Kinder betreuen. Dabei entsteht eine Beziehung und Verbundenheit, die oft über mehrere Jahre dauert. Sympathie und Vertrauen sind dafür die Grundvoraussetzung.

Alle profitieren

Die Nachfrage nach liebevollen Betreuungspersonen steigt ständig an, weiß Omadienst-Koordinatorin Evi Kapplmüller: „Es ist eine Win-win-Situation für alle Beteiligten. Die Omas freuen sich, ihre Freizeit sinnvoll zu gestalten und fühlen sich durch die gemeinsame Zeit mit den Kindern bereichert. Frauen, deren Kinder schon flügge sind, bietet der Omadienst die Möglichkeit einer neuen, erfüllenden Aufgabe. Und Eltern werden entlastet.“

Voraussetzungen

Der Weg zur Leihoma ist nicht schwer. Am Beginn steht ein eintägiges Basisseminar und ein Kindernotfallkurs. Außerdem werden Seminare zur Weiterbildung und Austauschtreffen angeboten, die gerne angenommen werden. Dabei sind die Damen beim Trägerverein, dem Katholischen Familienverband, haftpflicht- und unfallversichert und bekommen von der Familie fünf bis acht Euro die Stunde. Da die Kinder bei den Familien zuhause betreut werden, ist es jedoch wichtig, dass die Leihomas noch mobil sind.


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