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BEZIRK/LINZ. Auf Initiative der Mühlviertler ÖAAB-Bezirke wurde 2007 eine Pendlerallianz gegründet, um alle Pendler-Forderungen an die Landeshauptstadt Linz und das Land Oberösterreich zu bündeln und vor allem im Linzer Gemeinderat Maßnahmen zur Entschärfung im Sinne der staugeplagten Mühlviertler Pendler zu erwirken. Nun zog man Bilanz.

Schon seit zehn Jahren bemüht sich die Mühlviertler Pendlerallianz um Verbesserungen für die staugeplagten Rohrbacher.

Es seien bereits einige Erfolge erzielt worden, „die Gesamtsituation im Großraum Linz hat sich leider insgesamt jedoch nicht verbessert“, resümiert die Allianz. 25.000 Fahrzeuge pendeln alleine auf der für Rohrbach so wichtigen B127 jeden Werktag nach Linz ein.

Kleine Einzelmaßnahmen zur Verbesserung

Hier konnte man mit dem Halte- und Parkverbot entlang der Rudolfstraße und den erweiterten Schrankenöffnungszeiten bei der Mühlkreisbahn kleinere Verbesserungen bewirken. „Aber auch mit Hilfe vieler kleiner Einzelmaßnahmen kann der Stau wirksam bekämpft werden“, betont Rohrbachs ÖAAB-Bezirksobfrau Gerti Scheiblberger zum 10-Jahres-Jubiläum.

Mühlkreisbahn neu

Bei der Mühlkreisbahn kann man allerdings nur auf die Beschlusslage im Landtag verweisen. Laut dieser soll die Bahn auch weiterhin eine attraktive Verbindung bleiben. Was das genau heißt, wurde bis jetzt noch nicht festgelegt. „Bei aller Konzentration auf den Straßenverkehr, sind die öffentlichen Verkehrsmittel ein wichtiger Teil zur Lösung des Problems“, ist Scheiblberger überzeugt.

Öffis wichtiger Teil der Lösung

Deshalb werde man auch weiterhin fordern, ein Öffi-Ticket für Teilzeitkräfte einzuführen, die nicht jeden Werktag in der Woche zur Arbeit fahren und für die sich die normalen Fahrkarten nicht rechnen. Nicht nur wegen der aktuellen Parkplatz-Diskussion am Urfahranermarkt-Gelände gibt also auch nach zehn Jahren noch genug zu tun.


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