Auf der Suche nach Artenvielfalt und Insektenparadiesen
ROHRBACH-BERG. So wenig Bienen, Schmetterlinge und Insekten wie noch nie, gab es in den letzten Jahren. Wie es mit der Artenvielfalt rund um Rohrbach-Berg ausschaut, soll bei einer Wanderung erkundet werden.

„Auch in unserer Region wird laufend wertvoller Boden versiegelt, Obstgärten verschwinden und es gibt immer weniger Vielfalt in der Landwirtschaft“, zeigt Grüne-LAbg. Ulrike Schwarz auf. Die Grünen laden daher am Samstag zu einer Wanderung mit Mehrwert: Gemeinsam mit einem Imker und einem Landwirt machen sich die Teilnehmer auf die Suche nach Artenvielfalt und Insektenparadiesen. Treffpunkt ist um 13 Uhr bei der Villa Sinnenreich.
Ohne Insekten kein Leben
Heute gibt es 80 Prozent weniger Insekten als noch vor 30 Jahren. Mehr als die Hälfte aller Schmetterlingsarten sind akut gefährdet. Bienen sterben jedes Jahr in stärkerem Ausmaß. Dabei gibt es ohne Insekten kein Leben. „Der Blick nach China, wo bereits großflächig Bäume von Hand bestäubt werden müssen, muss uns allen eine große Warnung sein“, appelliert Schwarz zum gemeinsamen Handeln und zum Schutz unserer wertvolle Naturlandschaft. Die Wanderung soll Herausforderungen der Zukunft aufzeigen und wie man diesen gemeinsam begegnen kann.


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