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Rohrbacher Feuerwehr-Kameraden meisterten acht Einsätze pro Tag, eine Großübung und erfolgreiche Bewerbe

Martina Gahleitner, 14.04.2018 08:10

ROHRBACH-BERG. Ein außergewöhnliches Jahr liegt hinter den Rohrbacher Feuerwehr-Kameraden, die dementsprechend viel geleistet haben. 400.506 Stunden stehen auf der Gesamt-Jahresstatistik, mehr als 26.500 davon wurden bei Einsätzen geleistet.

  1 / 4   Ewald Mairhofer wurde von Landesfeuerwehr-Kommandant Wolfgang Kronsteiner mit dem ÖBFV Verdienstzeichen Stufe I ausgezeichnet. Foto: Gahleitner

Im Durchschnitt rückten die 4574 aktiven Feuerwehrer zu 7,8 Einsätzen pro Tag aus. Knapp 2700 technische Einsätze sowie 155 Brände wurden gemeistert, 26.561 Stunden dafür aufgewendet. Dazu kommen jede Menge Stunden für Übung, Ausbildung, Bewerbe, Jugendarbeit und Organisation. „Insgesamt entspricht das einer Leistung von rund 212 Vollzeitmitarbeitern“, fasste Schriftführer Andreas Stöbich bei der Feuerwehr-Bezirksversammlung zusammen.

Außergewöhnliches Jahr

Für Bezirkskommandant Josef Bröderbauer war es ein außergewöhnliches Jahr, in dem „erfreuliche Geschichten geschrieben wurden, die wichtige Impulse auf allen Ebenen, Energie und Motivation geben.“ Außergewöhnliche Einsätze, wie etwa Traktor gegen Mühlkreisbahn bei Kleinzell, die grenzüberschreitende Katastophenübung, bei der ein Waldbrand im Böhmerwald von Einsatzkräften aus drei Ländern gemeistsert wurde, und die erfolgreichste Bewerbssaison aller Zeiten (viermal Landessieger, einmal Weltmeister, einmal Vizeweltmeister) kamen an dem Abend zur Sprache.

Verdiente Kameraden

„Die Feuerwehrzukunft von morgen beginnt heute mit einer ausgezeichneten Jugendarbeit“, sagte Bröderbauer. Deshalb stand bei den Ehrungen auch ein Trio auf der Bühne, das sich vor allem um die Jugendarbeit und das Bewerbswesen angenommen hat: Martin Hackl, Siegfried Kepplinger und Manfred Lanzerstorfer bekamen die Florianmedaille Stufe III überreicht. Für ihren Einsatz bei der Katastrophenübung wurden die beiden Übungsleiter Norbert Süss (Deutschland) und Martin Svitak (Tschechien) sowie Oberst Georg Klecatsky, Chefinspektor Günther Hollin und Stefan Stutz vom Roten Kreuz geehrt. Das oö. Verdienstkreuz Stufe III gab es für Günther Gierlinger und Christian Wakolbinger. Jenes der Stufe II bekam Josef Öller, mit dem ÖBFV Verdienstzeichen Stufe I wurde Ewald Mairhofer ausgezeichnet. Öller und Mairhofer wurden auch zum Ehren-Brandrat ernannt. Josef Leibetseder erhielt die FF-Bezirksmedaille in Silber.

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