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BEZIRK ROHRBACH. Den Tag des Apfels am 9. November nahmen die Bäuerinnen zum Anlass, um auf die Vorzüge und Bedeutung der heimischen, saisonalen Lebensmittel aufmerksam zu machen.

  1 / 2   Bäuerinnen verteilten vielerorts knackige, heimische Äpfel - hier am Gemeindeamt in Niederkappel. Foto: Gemeinde Niederkappel

In vielen Orten waren die Bäuerinnen unterwegs, um in Schulen, Kindergärten, in Betrieben und Einrichtungen knackige, heimische Äpfel zu verteilen und damit das Bewusstsein für regionalen Konsum zu schärfen und den Blick auf die eigene Landwirtschaft zu lenken. „Wer beim Kauf auf heimische Lebensmittel achtet, unterstützt nicht nur unsere Landwirte, sondern fördert auch den Ausbau der gepflegten Kulturlandschaft und der regionalen Wertschöpfung“, macht Bezirksbäuerin Hedwig Lindorfer deutlich. Gerade in Zeiten, in denen Klimawandel und ökologischer Fußabdruck diskutiert werden, bietet es sich an, zu saisonalem und regionalem Obst zu greifen.

Ernährungsbildung in den Schulen

Zudem setzen sich die Bäuerinnen für die Einführung des Lehrfachs Ernährungsbildung ein. „Es ist wichtig, dass die Schulkinder die Zusammenhänge zwischen Ernährung, Herkunft und Herstellung von Lebensmitteln in Verbindung mit unserer heimischen Landwirtschaft verstehen lernen“, sagt Lindorfer. Ernährungsbildung sei der erste Baustein zu einer ausgewogenen Ernährung und damit zu einer gesunden Zukunft unserer Kinder.

Die Bäuerinnen sind bereits seit mehr als 20 Jahren mit den Angeboten von Schule am Bauernhof, Landwirtschaft macht Schule oder Lebensmittelweiterbildungen in Schulen bis zur achten Schulstufe aktiv.


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