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ROHRBACH-BERG. Seit 100 Tagen arbeiten die insgesamt 18 Mitarbeiter der Radiologie am Landeskrankenhaus Rohrbach mit dem neuen MRT-Gerät. Zeit, um eine erste Bilanz zu ziehen.

  1 / 3   Karl Lehner, Mitglied der Geschäftsführung der OÖ Gesundheitsholding, LH-Stellvertreterin Christine Haberlander, Primaria Julia Constanze Röper-Kelmayr und der ärztliche Direktor Primar Peter Stumpner zogen eine positive Bilanz nach 100 Tagen MRT. Foto: Gahleitner

„Die ersten beiden Monate haben wir noch viel geübt, Sequenzen probiert, Protokolle eingestellt. Denn es musste alles neu aufgebaut werden“, berichtet Primaria Julia Constanze Röper-Kelmayr, Leiterin des Instituts für Radiologie am LKH Rohrbach. Der April mit insgesamt 450 Patienten sei aber schon sehr repräsentativ: „Wir schaffen bis zu 18 Untersuchungen täglich, wobei die Untersuchungsdauer von 15 bis 90 Minuten variiert. Nach einer ersten Phase haben wir auch die Öffnungszeiten angepasst und erweitert, ab 2020 werden zusätzliche Abendstunden dazukommen“, kündigt die Medizinerin an. Sie freut sich, dass die Integration des Magnetresonanztomographen in die Abläufe des Instituts für Radiologie so gut gelungen ist.

Knie & Wirbelsäule

In den ersten 100 Tagen zeigte sich auch, dass es vor allem um Verletzungen des  Bewegungsapparates geht. „Knie und untere Extremitäten führen die Top 5 an, gefolgt von Wirbelsäulenuntersuchungen, Schulter, Schädel und MRT-Angiographien“, informiert Röper-Kelmayr.

Der ärztliche Direktor des LKH Rohrbach, Primar Peter Stumpner, ergänzt, dass aber genauso gynäkologische Untersuchungen mittels MRT erfolgt sind. „Das Gerät und Röper-Kelmayr als Expertin sind ein großer Meilenstein für unser Krankenhaus“, freut er sich. Die durchschnittliche Wartezeit ist mit etwa vier Wochen moderat. Um diese nicht unnötig zu verlängern, appelliert der ärztliche Direktor an die Termintreue der Patienten: „Es kommt immer wieder vor, dass Patienten ohne Abmeldung zu einem Termin nicht erscheinen, das ist für uns verlorene Zeit“, sagt er. Für stationäre Patienten sowie für Akut-Patienten gibt es keine Wartezeit.

Spitzenmedizin auch im Regionalkrankenhaus

Etwa 20 Prozent sind stationäre Patienten aus dem Haus, 80 Prozent kommen aus dem ambulanten Bereich. „Die Kooperation mit der OÖ Gebietskrankenkasse und den niedergelassenen Ärzten funktioniert sehr gut und sorgt für einen wohnortnahen Zugang zu notwendigen MRT-Untersuchungen“, freut sich Karl Lehner, Geschäftsführer der OÖ. Gesundheitsholding. Um zu verdeutlichen, wie wichtig dem Land OÖ die regionale medizinische Versorgung ist, stellte sich auch Gesundheitslandesrätin LH-Stv. Christine Haberlander zum 100-tägigen Jubiläum ein. „Die Erfahrungen mit dem hochmodernen MRT-Gerät in den vergangenen 100 Tagen bestätigen die Entscheidung, diese moderne bildgebende Diagnostik ins Mühlviertel zu holen und 2,2 Millionen Euro am LKH Rohrbach zu investieren.“


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