Sternsinger kommen mit Segenswünschen und der Bitte um Spenden ins Haus
ROHRBACH-BERG/BEZIRK. Halleluja, die Heiligen Drei Kini san do: Mit ihren Liedern und Sprüchlein ziehen die Sternsinger dieser Tage wieder von Haus zu Haus, um die frohe Botschaft zu verkünden und zugleich Spenden für Notleidende zu sammeln.

Allein in der Pfarre Rohrbach machen sich rund 60 Kinder und Jugendliche gemeinsam mit 20 Erwachsenen in insgesamt 21 Gruppen auf den Weg, um diese jahrzehntelange Tradition lebendig zu halten. Als Sternsinger wünschen sie nicht nur den Rohrbachern ein gutes und gesundes neues Jahr, sondern sammeln für Kinder, denen es nicht so gut geht. Das Geld wird von der Dreikönigsaktion, dem Hilfswerk der Katholischen Jungschar, in mehr als 500 Projekte investiert und hilft, weltweit Armut und Unrecht zu mildern.
Leben unter unwürdigen Bedingungen
In vielen Ländern kommen Sternsinger-Spenden zum Einsatz. Eines davon ist Kenia, wo in der Hauptstadt Nairobi 60 Prozent der Einwohner in Slums unter unwürdigen Bedingungen leben. 60.000 Straßenkinder müssen betteln, Schuhe putzen oder Müll sammeln, um zu überleben. Die Partnerorganisationen der Dreikönigsaktion sorgen für Nahrung, Kleidung und gesundheitliche Betreuung.
Oberösterreich ist Spendenmeister
Im Vorjahr wurden in Österreich 17,6 Millionen Euro gespendet; Oberösterreich war Spitzenreiter mit 3,5 Millionen Euro. Mehr als 16.000 Sternsinger der Katholischen Jungschar ziehen auch heuer mit Segenswünschen und der Bitte um Spenden von Haus zu Haus. Mehr Infos: www.sternsingen.at


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