Forstdienst der Bezirkshauptmannschaft war im Vorjahr besonders gefordert
BEZIRK ROHRBACH. Schaut man sich die Leistungsbilanz der Rohrbacher Bezirkshauptmannschaft vom Vorjahr an, sticht vor allem der Forstdienst heraus: In dieser Abteilung gab es die stärksten Zuwächse.

Ganze 1.373 forsttechnische Gutachten und Stellungnahmen haben die Mitarbeiter im Forstdienst im Vorjahr erstellt. Zum Vergleich: 2018 waren es 511. Parallel dazu sind auch die bewilligten Rodungsflächen extrem angestiegen: von gut 50.000 m2 auf knapp 99.000 m2 oder von 28 Rodungen auf 47. Der Anstieg hat natürlich einen Grund: Borkenkäfer, Schneedruck, Windriss haben den heimischen Wäldern zugesetzt. Bezirkshauptfrau Wilbirg Mitterlehner ergänzt: „Gerade beim Borkenkäfer haben wir im Vorjahr auch viele Aufforderungen für Maßnahmen mündlich oder schriftlich zugestellt.“ Insgesamt waren es 635 Aufforderungen durch die BH. „Das wird sich heuer sicher fortsetzen, denn beim Borkenkäfer muss rasch gehandelt werden“, betont Mitterlehner.
Viel beschäftigt
Im Vorjahr gab es übrigens rund 40.000 Kundenkontakte in der Bezirkshauptmannschaft, knapp 158.000 Kilometer wurden im Außendienst gefahren. Gut bewährt hat sich das CBE-Servicecenter (Cross Boarder Enforcement), in dem von Rohrbach aus 318.000 Strafverfahren für Verkehrsdelikte in EU-Ländern erledigt wurden. Tendenz steigend.
Starkes Reisepass-Jahr
Ein Rekordjahr steht heuer im Bürgerservice bevor, denn es laufen besonders viele Reisepässe ab. „Allein im Jänner hatten wir ein Fünftel der Anträge, die wir sonst in einem Jahr haben“, zeigt Valentin Pühringer, Leiter der Sicherheitsabteilung, auf. Er rechnet mit rund 12.000 Reisepass-Anträgen in diesem Jahr – fast doppelt so viel wie normal – und rät deshalb, den Pass rechtzeitig zu beantragen. „Zu Hochzeiten, also ab Mai, Juni, kann die Staatsdruckerei nicht mehr garantieren, dass der Pass innerhalb von fünf Werktagen zugestellt werden kann.“


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