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BEZIRK ROHRBACH. Ab 2021 verbietet die EU Einwegbecher. Da  trifft es sich gut, dass der Bezirksabfallverband für Vereine und Veranstalter mit dem Mehrweghäferl eine Alternative bereithält.

  1 / 2   Im Kindergarten Altenfelden kann man schon spielerisch mit Quaxi das richtige Trennen lernen (v.l.): Kindergartenleiterin Carola Pühringer mit Markus und Maxi Altenhofer. Foto: Umweltprofis Rohrbach

Das bedruckte Häferl ist in Zusammenarbeit mit dem Leaderprojekt Voi Lebm entstanden und soll helfen, die Unmengen von Wegwerfbechern zu reduzieren. Der Bezirksabfallverband organisiert für Vereine, Feuerwehren, Pfarren, Gesunde Gemeinden und andere Veranstalter eine Sammelbestellung dieser Tassen aus einer tschechischen Porzellanmanufaktur. „Von uns Umweltprofis gibt es 25 Prozent Förderung als Abfallvermeidungsmaßnahme“, berichtet BAV-Geschäftsstellenleiter Markus Altenhofer.

Diese Förderung gibt es auch für die wiederverwendbaren Kuchenboxen, von denen im Vorjahr bereits 5.000 Stück verkauft wurden. Anstatt in Alufolie, können Mehlspeisen in 100 Prozent Karton nach Hause gebracht werden. Im BAV-Büro gibt es 100 Stück um knapp 20 Euro; das Häferl kostet rund 1,70 Euro pro Tasse. Für größere Veranstaltungen kann beim Bezirksabfallverband auch das Geschirrmobil ausgeliehen werden (www.umweltprofis.at).

Quaxi klärt auf

Das Bewusstsein für Abfallvermeidung, Umweltschutz und saubere Landschaft fängt schon bei den Kleinsten an. Deshalb kommen die Abfallberater mit Quaxi und seinen Freunden vom Seerosenteich in Kindergärten und Volksschulen. „Die Kinder lernen, warum man Müll trennen soll und wie man richtig trennt. Über die Kinder wollen wir die Information auch zu den Eltern bringen“, sagt Ursula Salomon. Neu gibt es dazu auch ein Quaxi-Miniheft und für jeden Kindergarten ein Trennspiel.

Für Schüler gibt es Entdeckungsreisen im Altstoffsammelzentrum, Rohstoff-Rallye im Klassenzimmer oder Handy-Zerlege-Workshops. Im Vorjahr wurden mit diesen Aktionen 73 Klassen und Gruppen und insgesamt 1.216 Kinder erreicht.


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