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BEZIRK ROHRBACH. Einmal mehr zeigt sich, wie wichtig die Freiwilligen Feuerwehren besonders in Zeiten wie diesen sind. Neben ihrer herkömmlichen Arbeit unterstützen sie den Öffentlichen Dienst bei der Abwicklung von Covid-19.

Foto: FF Haslach
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Zu 56 Corona-Einsätzen wurden die Florianis bis dato gerufen. „Bis Ostern haben wir bei der Corona-Test-Station in Rohrbach-Berg den Lotendienst übernommen. Stabsmäßig wurden jeweils zwei bis drei Kameraden eingesetzt“, informiert Bezirksfeuerwehr-Kommandant Josef Bröderbauer. 14 Tage lang unterstützten die Nebelberger Florianis das Bundesheer bei der Grenzschließung mit Transportleistungen. Und nebenbei wurde geschaut, die Einsatzbereitschaft aufrecht-zuerhalten. „Übungen, Ausbildungen und andere Zusammenkünfte finden nach wie vor nicht statt“, berichtet Bröderbauer.

„Alles in bester Ordnung“

Die Frage, ob denn die regulären Einsätze nun mehr wurden, kann der Bezirksfeuerwehrkommandant ganz klar mit Nein beantworten: „Das gesellschaftliche Leben wurde reduziert, durch das Homeoffice wurde auch der Verkehr weniger. Bei uns im Bezirk Rohrbach kann man also nur sagen, dass alles in bester Ordnung ist und die Menschen sich an die gesetzten Maßnahmen halten.“

Hohe Zahl an Bränden

Was aktuell aber auffällt, ist die hohe Zahl der Brände, zu denen die Florianis seit Beginn der Coronakrise ausrücken mussten: Insgesamt waren es 20. Darunter auch einige Flurbrände – eine Folge der anhaltenden Trockenheit. Zuletzt rückte die FF Haslach zu einem Flurbrand aus. Auf zirka 100 Quadratmeter breitete sich auf einem Hügel ein Feuer aus. In der selben Woche wurden vier Feuerwehren zu einem Brand in einer Lagerhaus-Werkstätte in Rohrbach-Berg gerufen. Das Feuer konnte rasch eingedämmt werden. „Ich möchte deshalb an die Bevölkerung appellieren, keine offenen Feuer zu entzünden – die Waldbrandgefahr steigt dadurch enorm. Außerdem werden die Kameraden dadurch zusätzlich in Gefahr gebracht – bei einem Großbrand werden schnell 100 Leute vor Ort benötigt. Die genaue Einhaltung der Coronamaßnahmen wird da natürlich schwierig“, sagt Josef Bröderbauer.

Sicherheitsmaßnahmen bei Einsätzen

„Um die Kameraden zu schützen, rücken aktuell wirklich nur Pflichtbereichsbesetzungen aus bzw. was eben unbedingt notwendig ist“, berichtet Bröderbauer und ergänzt: „Das Tragen der Gesichtsmasken ist eine zusätzliche Belastung für die Feuerwehrer. Deshalb möchte ich mich bei den Feuerwehr-Mannschaften bedanken. Die Kameraden gehen besonnen und verantwortungvoll mit der Krise um. Hoffen wir, dass sich bald wieder der ganz normale Alltag einstellt.“


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