Kriminalität und Unfälle in Zeiten von Corona gesunken
BEZIRK ROHRBACH. Mit dem Stillstand des öffentlichen Lebens Mitte März gingen die Polizeieinsätze spürbar zurück. Auch die Corona-Einsätze hielten sich wahrlich in Grenzen. Bezirkspolizeikommandant Martin Petermüller hat uns darüber mehr berichtet.

Was Verkehrsunfälle, Kriminalität und Eigentumsdelikte betrifft, war es in den letzten Wochen sehr ruhig im Bezirk. Welche Delikte aber zugenommen haben, sind jene im Internet. Die Anzeigen aufgrund von Cyberkriminalität sind angestiegen. „Die Bevölkerung hat sich an die Anweisungen gehalten. Die Menschen sind daheim geblieben“, berichtet Bezirkspolizeikommandant Martin Petermüller, der rückblickend sagen kann, dass es nach dem Shutdown sehr ruhig im Bezirk war. Ein paar wenige Ausnahmen hat“s aber gegeben. „Wir haben ein paar illegale Partys aufgelöst, und auch zu Menschenversammlungen rückten wir aus“, erzählt Petermüller. In Summe gesehen, gab es aber keine zehn Verstöße gegen die Covid-19-Vorschriften.
Einsätze steigen wieder
Seitdem die Gasthäuser ihre Pforten wieder geöffnet haben, und auch das öffentliche Leben langsam wieder in Schwung kommt, steigt auch die Zahl der Einsätze. „Jetzt, wo wieder mehr Autos auf den Straßen unterwegs sind, passieren natürlich auch mehr Unfälle“, weiß der Bezirkspolizeikommandant. Auch die Fahrten im beeinträchtigten Zustand werden laut Petermüller wieder zunehmen. In Sachen Kriminalität kann er noch nicht viel sagen. „Momentan haben wir alles im Griff. Wir sind vorsichtig und bestreifen das Gebiet.“ In naher Zukunft ist die Polizei mit den Grenzkontrollen beschäftigt, bis schön langsam wieder Normalität einkehrt.


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