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ROHRBACH-BERG. Depression - let's talk: Unter diesem Thema steht der diesjährige Weltgesundheitstag, der jedes Jahr am 7. April, am Gründungsdatum der Weltgesundheitsorganisation WHO, stattfindet.
 

  1 / 2   Depression ist eine Krankheit, die zu Niedergeschlagenheit, Hoffnungslosigkeit bis hin zu Suizidgedanken führen kann. Symbolbild: Wodicka

Gedrückte Stimmung ist normal, daran leider nahezu jeder Mensch ab und zu. Allerdings kann der Übergang von einer zeitweiligen depressiven Verstimmung hin zu einer tatsächlichen Depression oft fließend sein. „Sowie ein traumatisches Lebensereignis nicht unbedingt Ursache für die Entstehung einer Depression ist, so erkranken manche Menschen trotzdem an einer Depression, auch wenn sie nach außen ein gut organisiertes und glückliches Leben führen“, sagt Christina Höretseder, klinische Psychologin am LKH Rohrbach. „Gerade diese Situation macht es ihnen und ihrem direkten Umfeld sehr schwer, dieses innere Leiden nachzuvollziehen und Hilfe in Anspruch zu nehmen.“ In Österreich leiden rund 400.000 Menschen an dieser Krankheit.

Wie eine Depression entsteht

Bei einem depressiven Menschen kommt es zu einer Störung im Gehirnstoffwechsel: Die Botenstoffe Serotonin und Noradrenalin, die für das seelische Wohlbefinden zuständig sind, werden nicht in ausreichendem Maße übertragen. Daneben spielen soziale Faktoren, wie das Lebensumfeld, beruflicher Stress, belastende Lebensereignisse eine Rolle. Daraus können Niedergeschlagenheit, Hoffnungslosigkeit, Antriebslosigkeit, Schuldgefühle und manchmal auch Suizidgedanken resultieren.

Nichts falsch gemacht

„Es ist sehr wichtig, dass sich Betroffene bewusst machen, dass ihr Befinden keineswegs die Folge falschen Denkens, Verhaltens oder Fühlens ist“, betont Höretseder, „genau wie andere gesundheitliche Beschwerden können diese heute gut behandelt werden.“ Die Kombination moderner Antidepressiva mit einer Psychotherapie hat sich hier als besonders wirksam erwiesen.


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