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BEZIRK ROHRBACH. Die Themen Alzheimer, Demenz und Vergessen beschäftigen viele Menschen und bringen Unsicherheiten mit sich. „Und diese Unsicherheit macht Angst“, weiß Karin Laschalt, Leiterin der Demenzservicestelle Ottensheim, die auch für unseren Bezirk zuständig ist.

Karin Laschalt möchte Betroffene mit der Krankheit nicht alleine lassen. Foto: MAS Alzheimerhilfe
Karin Laschalt möchte Betroffene mit der Krankheit nicht alleine lassen. Foto: MAS Alzheimerhilfe

„Aber zum einen ist nicht jede Vergesslichkeit Alzheimer und zum anderen ist Demenz nicht das Ende.“ Die Demenzexpertinnen der Demenzservicestelle können helfen, dass Betroffene trotz Einschränkungen solange wie möglich selbstständig und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Dabei helfen zum Beispiel gezielte Trainingseinheiten: „Stadiengerechtes Training für Personen mit Demenz wird in kleinen Gruppen zur Erhaltung und Förderung der vorhanden Fähigkeiten angeboten“, macht Laschalt Mut und lädt ein, die Hemmschwelle zu überwinden und sich an die Demenzservicestelle zu wenden. Betroffene könne auch kostenlos in eine Trainingseinheit reinzuschnuppern.

Erleichterung schaffen

Derzeit gibt es im Bezirk Rohrbach Gruppen in Rohrbach und Altenfelden. Für Laschalt ist wichtig, Familien zu informieren, dass sie mit der Erkrankung nicht alleine sind. „Als Demenzexperten können wir ihnen die Sorgen rund um die Erkrankung zwar nicht abnehmen, aber wir können ihnen Möglichkeiten der Unterstützung aufzeigen, um den Weg ein wenig zu erleichtern.“ 


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