Einmal quer durch die Geschichte der Bezirkshauptstadt reisen
ROHRBACH-BERG. Allemal einen Besuch wert ist die „700 Jahre Markt Rohrbach“-Ausstellung in der Villa Sinnenreich. Einmal quer durch die Geschichte der Bezirkshauptstadt ist dort möglich.

Aufgeteilt in drei Räume, lässt die Ausstellung zu, in die Geschichte Rohrbachs einzutauchen. Der erste Blick, gleich nach dem Betreten des Raums, bleibt bei einer großen Glasvitrine hängen. Die ersten urkundlichen Erwähnungen der Stadt liegen dort auf. Außerdem ist auch das damals geführte Schuldenbuch und ein sogenanntes Verhörprotokoll ausgestellt. „Mir war sehr wichtig, diese ersten Dokumente zu zeigen“, sagt Topothekar Anton Brand. Historische Aspekte, die vor 100 Jahren der Historiker Ignaz Nößlböck herausgearbeitet hat, sind ebenso zu sehen. Eigens ein Raum, wurde dem Pfarrkirchner Bildhauer Gerhard Wünsche gewidmet. Er arbeitet derzeit an einer lebensgroßen Bronzefigur, die einen Viehhändler darstellt. Anlässlich der 700-Jahre-Feier im September soll diese vorm Gasthaus Dorfner platziert werden – sie soll an die Zeit des Rohrbacher Viehmarkts erinnern.
Damit Geschichte nicht in Vergessenheit gerät
Im dritten und letzten Raum, können Meilensteine der letzten Jahre bewundert werden. „Besonders auch für ältere Rohrbacher dürfte dieser Teil der Ausstellung interessant sein“, lädt Brand ein, die Sonderausstellung zu besuchen. Noch bis zum 20. September ist die Ausstellung in der Villa Sinnenreich zu sehen.


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