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Leserartikel Christian Hartl, 01.08.2015 07:45

BEZIRK ROHRBACH. Obwohl Dürre und Hitze den Böden im Bezirk zu schaffen machen, ist die Ernte derzeit im langjährigen Durchschnitt. Neben dem Hoffen auf Regen bereiten den Bauern die Engerlinge Sorgen.

Die Dürre setzt den Landwirten zu: Die letzte längere Regenphase im Bezirk war Mitte Mai. (c) vowe

Die letzten ergiebigen Regentage wurden Mitte Mai verzeichnet. Seither bestimmen Hitzewellen, kurze Abkühlungen und Gewitter die Großwetterlage in der Region. Was an sich gut für den Tourismus ist, hat nicht immer gute Folgen für die Landwirte: „Wir hoffen, dass es einmal drei bis vier Tage durchregnet“, schildert Bezirksbauernkammer-Obmann Georg Ecker die Lage der heimischen Landwirte. Die Getreideernte ist derzeit voll im Gange und der erste und zweite Schnitt beim Heu bereits eingefahren. Die Ergebnisse waren laut Ecker durchschnittlich. Regen ist aber dringend notwendig, denn: Die Bauern sind teilweise mitten im dritten Schnitt und die Trockenheit macht den Böden und dem Grundwasser zu schaffen. Ecker: „Wenn es bald zu regnen beginnt, kommen wir mit einem blauen Auge davon.“

Engerlinge sind wieder aktivDer fehlende Regen ist aber nicht das einzige Problem: Bei einem Bauern in Hofkirchen haben sich  Engerlinge in der Wiese breit gemacht. Bis zu 250 dieser Maikäferlarven können auf einem Quadratmeter Wiese leben und das Wachstumsproblem noch verschärfen: Die Engerlinge fressen die Graswurzeln, Grünland stirbt ab und die Heuernte kann in den Wind geschrieben werden. Bereits im April 2013 wurde mit Hilfe einer Gerste mit Pilzsporen versucht, das Problem einzudämmen.


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