Flexiblere Arbeitszeiten helfen Unternehmern und Mitarbeitern
BEZIRK ROHRBACH. Weil die Arbeit dann getan werden muss, wenn sie anfällt, braucht es eine weitere Flexibilisierung der Arbeitszeiten. Für Rohrbachs Unternehmerinnen besteht in diesem Bereich der dringendste Handlungsbedarf.

Wer als Unternehmer wettbewerbsfähig bleiben will, braucht mehr Flexibilität, vor allem bei den Arbeitszeiten, sind sich die Unternehmerinnen einig. Dem stimmen laut einer aktuellen Umfrage auch die Mitarbeiter zu: 78 Prozent der befragten Dienstnehmer setzten das Thema Arbeits(zeit)flexibilität auf Platz 1, wenn es um die Attraktivität eines Arbeitgebers geht. Die persönliche Arbeitszeit kann besser auf die jeweiligen Bedürfnisse und Vorlieben abgestimmt werden.
Schon jetzt beweisen viele Betriebe, dass flexible Arbeitszeiten eine Win-Win-Situation schaffen, zeigt Klara Pöschl, Bezirksvorsitzende von Frau in der Wirtschaft, auf. „Schon deswegen sollen die bestehenden arbeitszeitrechtlichen Gestaltungsmöglichkeiten dringend ausgebaut werden.“
Neue Formel: 10/12/60/24
Unabhängig von Kollektivverträgen sollte eine Flexibilisierung für alle möglich sein, fordert Frau in der Wirtschaft. Die Arbeitszeiten bleiben unterm Strich gleich lang, werden jedoch nach Vorstellung des Betriebes und seiner Mitarbeiter besser verteilt. „10/12/60/24 muss die neue Arbeitszeitformel lauten“, erklärt Pöschl: 10 Stunden tägliche Normalarbeitszeit, 12 Stunden tägliche und 60 Stunden wöchentliche Höchstarbeitszeit sowie ein Durchrechnungszeitraum von maximal 24 Monaten.


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