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BEZIRK ROHRBACH/LINZ. Noch vor wenigen Wochen war davon die Rede, dass die Vierte Donaubrücke 2019 befahrbar sein soll. Diese Pläne gehen nicht auf: Erneute Einsprüche verzögern das Vorhaben um weitere zwei Jahre.
 

Bitte warten, heißt es weiterhin vor den Toren der Stadt Linz. Die Vierte Donaubrücke als erste Bauetappe des Westrings soll erst 2021 fertig sein. Foto: Weihbold

An die 3000 Einsprüche sollen es schon sein, mit dem Westring-Gegner das von den Rohrbacher Pendlern sehnlichst erwartete Straßenprojekt seit Jahren verzögern. Am 17. August startet die nächste Runde: Neuerliche Einsprüche von Bürgerinitiativen werden vor dem Bundesverwaltungsgericht behandelt. Argumentiert wird mit fehlender Wirtschaftlichkeit und nicht mehr gültigem UVP-Verfahren ebenso, wie mit Brutplätzen für Wanderfalken, die zerstört werden.

Laut Asfinag könnte erst im Herbst 2017 mit dem Bau der Vierten Donaubrücke als erste Etappe des Westrings begonnen werden, mit einer Fertigstellung wird frühestens 2021 gerechnet.


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Gastuser
Gastuser
08.08.2016 19:21

Westring

Was bitte soll die Pauschalierung "von Rohrbacher Pendlern sehenlichst erwartet"? Ich kenne viele Pendler, die sich stattdessen viel mehr die Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs (Mühlkreisbahn, Regionalbuslinien, Park-and-Ride) wünschen würden. Der Westring ist ein rein politische motiviertes Prestigeprojekt, dessen Sinnhaftigkeit von Fachleuten überwiegend angezweifelt wird (weitere Attraktivitätssteigerung der PKW-Benützung, Verschärfung der Verkehrssituation in Puchenau, Ottensheim und im Linzer Bahnhofsviertel, Entlastungseffekt für Linz schon nach kurzer Zeit wieder aufgefüllt, etc.). Eine etwas kritischere Berichterstattung anstatt einer solchen Schönfärberei wäre längst überfällig!


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