Ergebnis der Mühlkreisbahn-Studie kommt endlich auf den Tisch
BEZIRK ROHRBACH/LINZ. Einige Details der vergleichenden Systemstudie sind bereits durchgedrungen. Am Mittwoch werden die Ergebnisse endgültig veröffentlicht.

Der zuständige Verkehrsreferent Günther Steinkellner (FP) wird gemeinsam mit Verkehrsexperten das Ergebnis bekanntgeben, von der die Zukunft der Mühlkreisbahn abhängt. Schon seit einigen Wochen ist bekannt, dass auf der neuen Eisenbahnbrücke kein Platz für die Mühlkreisbahn auf Normalspur sein wird. Damit das Obere Mühlviertel dennoch eine Schienen-Anbindung an den Linzer Hauptbahnhof hat, soll angeblich ein Gleispaar für eine Light-Version der Mühlkreisbahn vorgesehen sein. Dieses wäre wichtig, damit die Mühlkreisbahn Teil des geplanten S-Bahnsystems rund um Linz sein kann, das in der letzten Landtagssitzung am Donnerstag einstimmig beschlossen wurde.
Marsch für die Mühlkreisbahn
Für den Erhalt der Mühlkreisbahn setzten sich am Samstag knapp 100 Menschen ein: Sie wanderten auf Einladung der „Initiative Verkehrswende jetzt!“ auf der Bahn-Trasse vom Mühlkreisbahnhof zur ehemaligen Eisenbahnbrücke. Ihre Forderung: Die Regionalbahn in Normalspur auf der vollen Länge bis Aigen-Schlägl erhalten und attraktivieren und eine Durchbindung an den Linzer Hauptbahnhof schaffen.
In den Reden wurde betont, dass es in Zeiten des drohenden Klimakollaps unverantwortlich sei, dass 100 Millionen für die dringend notwendige Sanierung der Mühlkreisbahn nicht bereitgestellt werden, während bis zum Zehnfachen dieser Summe für den Bau des Westrings offensichtlich kein Problem darstellen.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden