Geld in Fonds stecken, statt ins Sparbuch
ROHRBACH-BERG. Die aktuelle Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) macht Sparer zu Verlierern. Durch die Inflation verliere das angelegte Geld an Wert, zeigte Johann Griener bei der Wertpapier-Veranstaltung in der Sparkasse Rohrbach auf.

“Im europäischen Vergleich hat Österreich nur eine Wachstumsrate von 0,3 Prozent des Gesamtvermögens pro Jahr von 2010 bis 2014 nach Abzug der Inflation erreicht. Finnland schaffte in dieser Zeit 4,2 Prozent“. Das liegt laut Griener daran, dass in Österreich der Großteil auf Sparbüchern liegt und höherwertige Veranlagungsformen zu wenig genutzt werden. Er empfiehlt stattdessen ausgewählte Fonds, die in Unternehmensanleihen, Wachstumsmärkte oder Aktien investieren.
Wie man Geld veranlagen und gleichzeitig Gutes tun kann, verriet Martin Cech. Hier geht es darum, dass Firmen zusätzlich zu den ökonomischen Faktoren besondere Kriterien etwa beim Ressourcenverbrauch, Energieeffizienz oder den Arbeitsbedingungen erfüllen müssen. Ebenfalls eine Möglichkeit ist die Veranlagung in „Microfinanz“, wo Hilfe zur Selbsthilfe das Motto ist.


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