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ROHRBACH-BERG. Auch die Abfallwirtschaft ist vor Veränderungen nicht gefeit. Markus Altenhofer, der seit Anfang des Jahres neuer Leiter der Rohrbacher Geschäftsstelle des Bezirksabfallverbandes ist, legt deshalb ein besonderes Augenmerk auf künftige Megatrends.  

  1 / 2   Markus Altenhofer (2.v.l.) ergänzt als neuer Leiter der Geschäftsstelle das Team der Rohrbacher Umweltprofis rund um Vorsitzenden Josef Moser (l.). Foto: Gahleitner

Der Altenfeldner, der sich bisher als Manager der Klima- und Energiemodellregion für den Bezirk stark gemacht hat, tritt in die Fußstapfen von BAV-Urgestein Alois Schaubmayr. „Es freut mich, jetzt als Teil des Teams meine Ideen zum Gelingen einer modernen Abfallwirtschaft einbringen zu können“, sagt Markus Altenhofer. Der Rohrbacher Bezirksabfallverband hat in den vergangenen 25 Jahren pionierhaft zum Aufbau einer gesamtoberösterreichischen Abfall-Muster-Lösung beigetragen.

Erfolgreichen Weg ausbauen

Altenhofer will diese in die Zukunft führen. „Das Fundament für Kundenfreundlichkeit und eine zeitgemäße Abfallwirtschaft ist gelegt. Nun geht es um den Feinschliff, aber auch um das rechtzeitige Erkennen von künftigen Trends.“ Altenhofer nennt als Beispiel die Verschärfung der Energie- und Ressourcenlage, den Klimawandel, die Internetkultur und Digitalisierung, die Veränderungen im Konsum oder wachsende Mobilitäts- und Logistikbedürfnisse. „Wir müssen Trennen noch einfacher und kundenfreundlicher machen. Deshalb denken wir über zusätzliche Öffnungszeiten an Samstagen in einigen ASZ nach, über neue Kundenleitsysteme oder digitale Informationssysteme“, informiert der neue Leiter der Geschäftsstelle. Er kann sich auch Kooperationen mit Institutionen oder Gemeinden vorstellen, um fachliche Kompetenzen zu bündeln.

„Langfristig wird  es aber nicht mehr nur darum gehen, am Ende eines Produkt-Zyklus das Beste rauszuholen, sondern vielmehr gleich bei der Herstellung auf Wiederverwertbarkeit, Trennbarkeit  oder Klimaneutralität zu achten“, ist Markus Altenhofer überzeugt.

ASZ-Neubauten

14 Altstoffsammelzentren und zwei Altstoff-Sammelinseln gehören zum Rohrbacher BAV. Jene in Aigen-Schlägl und in St. Martin werden heuer neu gebaut, damit sie auch künftig die Anforderungen einer modernen Recyclingwirtschaft erfüllen. Die Planungen wurden bereits in Auftrag gegeben, im Herbst soll die Eröffnung sein. Aigen-Schlägl bleibt am Standort Krenbrücke, St. Martin wird am Weber-Gelände, neben der Straßenmeisterei neu gebaut.

Die Region verfügt dann über ein flächendeckendes ASZ-Netz mit gut frequentierten Standorten, die eine kundenfreundliche Anlieferung für die Bürger sicherstellen. In Zusammenarbeit mit der Energiegenossenschaft Donau-Böhmerwald werden viele ASZ-Dächer mit Photovoltaik-Anlagen ausgestattet.

www.umweltprofis.at


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