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BEZIRK. Zuerst der Abriss der Eisenbahnbrücke, dann weitere Bewohnerparkzonen, und schließlich die Sperre des Urfahrmarkt-Parkplatzes ohne Alternativen – und keine Aussicht, dass sich an der Verkehrssituation in der Stadt Linz etwas verbessert. Das geht zu Lasten der Pendler, die sich immer häufiger bei ihren Bürgermeistern beschweren.

Die VP-Bürgermeister aus dem Mühlviertel wollen Lösungen gegen den Stau, anstatt ständige Dialogverweigerung.

Sie fordern verstärkt auch Protestmaßnahmen ein, mit der Begründung, dass sich die Mühlviertler dies nicht mehr gefallen lassen dürfen. „Unsere tausenden Arbeitnehmer, die tagtäglich nach Linz pendeln, dürfen nicht die Leidtragenden einer kurzsichtigen Blockade-Politik der Landeshauptstadt sein“, kann ÖVP-LAbg. Georg Ecker den Ärger verstehen.

Linz darf Verantwortung nicht abschieben

Die Mühlviertler Gemeinden wollen vor allem einen sachlichen, konstruktiven Dialog, bei dem Stadt, Land und Gemeinden gemeinsam an Problemlösungen gearbeitet wird. „Es kann nicht sein, dass Linz nicht einmal nachdenkt über die Erhaltung des Urfahrmarkt-Parkplatzes und die Verantwortung für dringend nötige Park&Ride-Plätze auf die Gemeinden abschiebt“, kritisiert Michael Hammer, Sprecher der Mühlviertler Pendlerallianz. Er ärgert sich auch über das erst kürzlich stattgefundene Pendlergespräch, zu dem die ÖVP und die Pendlerallianz nicht eingeladen waren.

Lösungen sind gefragt

Dass ein Schulterschluss notwendig ist, weiß auch Ulrichsbergs Bürgermeister und Sprecher der Rohrbacher Bürgermeister Wilfried Kellermann. Er betont: „Wir fordern von den Verantwortlichen der Stadt Linz Lösungen statt Dialogverweigerung. Würden wir als Bürgermeister in unseren Gemeinden im Stil der Linzer Stadtpolitik mit den Interessen der Bürgerinnen und Bürger umgehen, käme das einer politischen Selbstaufgabe gleich.“


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Gastuser
Gastuser
10.10.2017 23:29

bisher immer gute Lösungen

Auf jeden Fall kann man sagen, dass alle gehört werden wollen und ich denke mir, dass gerade die Stadt Linz sehr wohl daran interessiert ist auch die Pendler un arbeitnehmer mit einzubeziehen, denn das macht die Stadt ja auch aus. Ich sehe da sehr wohl Zukunft und dass man vielen Meinungen gerecht werden kann. Linz ist ja auch trotzallem noch ein toller Tourismusmagnet und auch diese wollen gut anreisen können.