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ROHRBACH-BERG. Wegen den Schließungsplänen bei den Berufsschulen in Oberösterreich braucht sich jene in Rohrbach keine Sorgen machen. Ganz im Gegenteil: Diese wird aufgewertet und bekommt neue Ausbildungszweige und damit rund 200 Schüler dazu.

  1 / 2   Nicht nur räumlich tut sich einiges in der Berufsschule, denn diese wird seit Sommer 2015 umgebaut. Auch im Stundenplan stehen jetzt Änderungen bevor. Foto: Gahleitner

ÖVP-Bezirksparteiobmann LAbg. Georg Ecker hat in einer Pressekonferenz über die Pläne informiert. Demnach soll der Ausbildungszweig für die Versicherungskaufleute von der BS 2 Steyr an die Rohrbacher Berufsschule verlegt werden (125 Lehrlinge). Außerdem kommt die Spar-Akademie nach Rohrbach, künftig werden alle Spar-Lehrlinge Oberösterreichs hier ausgebildet (zusätzlich 66 Schüler). Start soll im Schuljahr 2019/20 sein. 

200 zusätzliche Schüler

„Das ist eine Aufwertung für den ländlichen Raum und ein wichtiger Standortvorteil“, kommentiert Ecker diese Maßnahmen. „Für die Schule in der Bezirkshauptstadt bringt das rund 200 zusätzliche Schüler. Einen solch hohen Stand gab es noch nie.“

Ganz offiziell sind die Veränderungen allerdings noch nicht. Deshalb wollte auch Berufsschuldirektor Pauline Sleska dazu noch keine Auskunft geben.

Vier Schulen werden zugesperrt

Indes hat Bildungslandesrätin Christine Haberlander (ÖVP) die Schließungspläne bestätigt: Die Berufsschulen Steyr 2 und Wels 2 sollen bereits mit Ende dieses Schuljahres zugesperrt werden; die Berufsschule Braunau am Inn ab Sommer 2019. Die Schulen Gmunden 2 und Vöcklabruck sollen zusammengelegt werden (unter Beibehaltung der dislozierten Klassen am Standort Gmunden). Grund dafür ist der Schülerrückgang: Innerhalb der letzten zehn Jahre ist der Stand von 31.000 auf 24.000 Berufsschüler gesunken.


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