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ROHRBACH-BERG. Dem österreichischen, katholischen und farbenführenden Dachverband akademischer Vereinigungen steht im nächsten Jahr der Rohrbach-Berger Patrick Steidl vor: Der 23-Jährige wurde zum Bundesjugendvorsitzenden des Österreichischen Kartellverbandes (ÖKV) gewählt.

"Verbindungsstudenten müssen kritischer, aufgeklärter und progressiver Bestandteil des europäischen Traums sein", bekräftigt der neue ÖKV-Bundesjugendvorsitzende Patrick Steidl. Foto: Weihbold

Schon seit 2016 ist Steidl Mitglied der Akademischen Vereinigung Tassilo Linz. Damals machte er als Landesjugendobmann-Stellvertreter des OÖMKV couleurstudentische Erfahrungen und wagte auch erste überregionale Gehversuche.

Werte und Grundsätze nach außen tragen

Als Bundesjugendvorsitzender des ÖKV will der Mühlviertler die Kommunikation sowohl innerhalb als auch außerhalb des Verbands aufwerten und den Kartellverband klar in der Gesellschaft positionieren. „Couleurstudenten dürfen sich nicht vor ihren Werten und Grundsätzen verstecken, wir müssen diese tagtäglich nach außen transportieren. Wer bei uns nur die Seilschaft sucht oder sich dem Projekt Europa verschließt, ist fehl am Platz. Verbindungsstudenten müssen kritischer, aufgeklärter und vor allem auch progressiver Bestandteil des europäischen Traums sein“, schildert Steidl seine Eindrücke zu Verbindungen im 21. Jahrhundert. Der ÖKV besteht in Österreich bereits seit 1933 und ist, neben MKV und ÖCV, Mitglied zum Europäischen Kartellverband. 

Als Stellvertreter stehen Patrick Steidl Franz Huber (26) und Oliver Pöppl (28, beide aus Linz) zur Seite.


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