Öffi-Versorgung ist im Bezirk Rohrbach am schlechtesten
BEZIRK ROHRBACH. Rohrbach ist jener oberösterreichische Bezirk, der am schlechtesten mit öffentlichen Verkehrsmitteln erschlossen ist.

Wie eine Studie der Österreichischen Raumordnungskonferenz zeigt, erreicht nur gut ein Viertel der Bevölkerung das nächste regionale Zentrum mit öffentlichen Verkehrsmitteln in weniger als einer halben Stunde. Konkret sind es 27 Prozent, an schulfreien Werktagen 26 Prozent. Zum Vergleich: Spitzenreiter Linz-Land erreicht 87 Prozent (bzw. 86 Prozent an schulfreien Tagen).
Pendler brauchen besseres Angebot
Der VCÖ betont, dass es nicht zuletzt aufgrund der flexibleren Arbeitszeiten auch tagsüber und am Abend ein gutes öffentliches Verkehrsangebot für die Pendler braucht und fordert daher die rasche Umsetzung der Mobilitätsgarantie. „Der Verkehrsbereich kann seine Klimaziele nur erreichen, wenn auch in den Regionen weniger mit dem Auto gefahren wird. Dafür braucht es ein öffentliches Verkehrsangebot, das in vielen Regionen im Vergleich zu heute zu verbessern ist“, betont VCÖ-Experte Markus Gansterer.
Zersiedelung stoppen
Gefordert seien auch die Gemeinden: Zersiedelung erschwert die Versorgung der Bevölkerung mit dem Öffentlichen Verkehr bzw. macht das Angebot teurer. „Die Zersiedelung ist zu stoppen, stattdessen sind die Ortskerne und die Nahversorgung zu stärken“, sagt Gansterer.


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