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BEZIRK. Altstoffsammelzentren bleiben vorübergehend geschlossen, bei den Hui statt Pfui-Aktionen entscheidet die jeweilige Gemeinde.

Gelbe Pfeile machen auf Müllsünden aufmerksam. Foto: Umweltprofis Rohrbach
Gelbe Pfeile machen auf Müllsünden aufmerksam. Foto: Umweltprofis Rohrbach

Wegen dem Coronavirus hat der Bezirksabfallverband mit Obmann Franz Hofer die Verbandsversammlung abgesagt. Außerdem haben die Altstoffsammelzentren vorerst für eine Woche geschlossen, die Müllabholung bleibt gesichert.Angelaufen ist die jährliche Flurreinigungsaktion „Hui statt Pfui“, deren Durchführung den jeweiligen Bürgermeistern obliegt. „Die Aktion läuft bis Juli, wir sind also guter Dinge, dass wieder viele Freiwillige unterwegs sind“, lädt Abfallberater Hannes Sonnleitner ein.

Gefahr für Mensch und Tiere

„Achtlos weggeworfener Abfall schaut nicht schön aus, ist vor allem aber eine Gefahr für Tiere und Menschen“, ergänzt Sonnleitner. Glasscherben im Wald wirken etwa wie eine Lupe und können Waldbrände verursachen; Aludosen oder Plastikflaschen auf der Wiese werden hergehäckselt und gelangen ins Futtermittel. Es gehe dabei aber auch um Bewusstseinsbildung: „Wer einmal bei so einer Sammelaktion mitgegangen ist, schmeißt nichts mehr aus dem Autofenster raus“, sagt der Abfallberater des BAV Rohrbach.

Seit Beginn der Aktion im Jahr 2008 wurden mehr als 5.000 Säcke Abfall von fast 11.000 freiwilligen Helfern gesammelt.


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