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ROHRBACH-BERG. Beinahe sechs Stunden lang stand die Feuerwehr Rohrbach mit 25 Kameraden und fünf Fahrzeugen nach einem Gasaustritt im Stadtzentrum im Einsatz. 

 (Foto: FF Rohrbach)
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Bei Kernbohrungsarbeiten im Stadtzentrum war es am Freitagvormittag zu einem Gasaustritt gekommen. Es bestand Explosionsgefahr und deshalb wurde das Gebiet großräumig abgesperrt. Die alarmierten Kameraden nahmen gleich Kontakt mit dem Gasversorger auf, um die Gasschieber im Gemeindegebiet absperren zu können und somit den Gasaustritt einzudämmen.

„Nachdem ein Mitarbeiter des Gasversorgers mit Messgeräten eingetroffen war, ging dieser mit dem Atemschutztrupp zur Einsatzstelle. Das Messgerät des Gasversorgers zeigte eine sehr erhöhte Konzentration im Gebäude. Zur Sicherheit und um die Explosionsgefahr zu vermindern, wurde auch der Strom kurzzeitig großflächig abgeschaltet“, berichtet die Feuerwehr Rohrbach.

Mehrere Polizeistreifen sowie eine Sondereinheit waren vor Ort, um beim Absperren des Gefahrenbereichs zu unterstützen. Nachdem mit Hilfe eines lokalen Bauunternehmens die Gaszuleitung zur Austrittsstelle geschlossen wurde, war etwa zwei Stunden nach Alarmierung der Gasaustritt vollständig beendet und die Gefahrenlage konnte eingeschränkt werden.

Nur das betroffene Gebäude sowie zwei angrenzende Häuser mussten noch mit Hochleistungsbelüftern belüftet werden, um die hohe Gas-Konzentration aus den Räumen zu bringen. Um 15.15 Uhr gab der Gasversorger wieder alle Gebäude frei.

Bevölkerung rasch informiert

Aufgrund der Schadenslage  und auch wegen der großräumigen Stromabschaltung wurde die Bevölkerung mittels Zivilschutz-SMS und über die Gem2Go-App informiert.


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