BEZIRK ROHRBACH. Ein 52-jähriger Mann zog sich bei dem Versuch, ein erloschenes Lagerfeuer mit einer brandbeschleunigenden Flüssigkeit zu entzünden, schwere Verbrennungen zu und musste per Hubschrauber in eine Spezialklinik geflogen werden.
Bezirk Rohrbach. Ein schwerer Unfall ereignete sich am Montagabend, dem 4. August 2026, gegen 22 Uhr auf einem privaten Grundstück im Bezirk Rohrbach. Ein 52-jähriger Mann beabsichtigte, ein Foto von einem dort brennenden Lagerfeuer anzufertigen. Da die Flammen zu diesem Zeitpunkt jedoch bereits erloschen waren, versuchte der Mann, das Feuer mithilfe einer brandbeschleunigenden Flüssigkeit erneut zu entfachen. Bei diesem Vorgang kam es zu einer folgenschweren Explosion des Behälters. Die entzündliche Flüssigkeit gelangte auf den Körper des Mannes und setzte diesen in Brand. In seiner Not lief der Verletzte umgehend zu einem nahegelegenen Pool und konnte sich durch Eintauchen ins Wasser selbst löschen. Seine 51-jährige Lebensgefährtin alarmierte daraufhin die Rettungskräfte. Nach der ersten medizinischen Versorgung am Einsatzort wurde der 52-Jährige mit Verbrennungen unbestimmten Schweregrades mittels Rettungshubschrauber in das Allgemeine Krankenhaus Wien zur weiteren Behandlung verlegt.
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